StEG: Lesen in der Ganztagsschule

Ein Forschungsprojekt im Rahmen der „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen – StEG“ hat untersucht, welchen Beitrag Ganztagsangebote zur Leseförderung am Beginn der Sekundarstufe I leisten.

Cover Zeitschrift für Pädagogik Heft 6
© Verlagsgruppe Beltz

Leisten außerunterrichtliche Angebote in Ganztagsschulen einen Beitrag zur individuellen Leseförderung nach dem Übergang in die Sekundarstufe I? Und wenn ja, wie?

Die in einem Themenheft der erziehungswissenschaftlichen „Zeitschrift für Pädagogik“ vorgestellte Forschungsarbeit hat hierzu Fünftklässlerinnen und -klässler befragt. Dabei ging es um die Teilnahme und das Autonomieerleben in Ganztagsangeboten, in denen Lesen entweder gezielt gefördert wurde oder beiläufig gelernt werden konnte. Analysiert wurden Zusammenhänge mit Veränderungen von Lesemotivation, -selbstkonzept und -verstehen.

Ergebnis: Die Teilnahme ist nicht per se wirksam. Das Autonomieerleben hängt aber positiv mit Motivation und Selbstkonzept zusammen. Nehmen Schülerinnen und Schüler freiwillig an Leseangeboten teil, entwickelt sich das Leseverstehen positiv.

Die Ergebnisse der Forschungsgruppe sind – zusammen mit anderen StEG-Ergebnissen – in einem Themenheft der „Zeitschrift für Pädagogik“ veröffentlicht:

Fischer, N., Sauerwein, M., Theis, D. & Wolgast, A. (2016). Zeitschrift für Pädagogik, 62(6), 780-796.

Quelle: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)

 

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