Österreich: Greenpeace untersucht Schulessen

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat in Österreich das Schul- und Kindergartenessen im Hinblick auf regionale und biologische Zutaten untersucht. Jetzt sollen auch die Großstädte näher angeschaut werden.

Nach einem Bundesländer-Ranking zum Schul-und Kindergartenessen in Österreich überprüft die Umweltschutzorganisation Greenpeace nun die Lage in Österreichs größten Städten und Gemeinden. Anhand der Kriterien „biologisch“, „regional“ und „weniger fleischlastig“ untersucht Greenpeace, was die Kinder in den öffentlichen Einrichtungen der neun Landeshauptstädte sowie in 16 weiteren großen Gemeinden tagtäglich zu essen bekommen. Das Ergebnis aller 25 Orte wird im August veröffentlicht.

Wie gesund und umweltfreundlich ist die Mittagsverpflegung für Schul- und Kindergartenkinder in Österreich, und inwiefern unterscheidet sie sich von Bundesland zu Bundesland? Dieser Frage ist Greenpeace in Österreich nachgegangen und hat dafür in den vergangenen Monaten politische Vorhaben, deren Umsetzung und andere öffentliche Initiativen in den neun österreichischen Bundesländern überprüft.

Untersucht wurden drei gesundheits- und umweltrelevante Aspekte:

  • Wie hoch ist der Abteil an Bio-Lebensmitteln?
  • Wie viel regionale Kost wird geboten?
  • Welche Maßnahmen gibt es zur Reduktion von Fleischmahlzeiten?

Anhand der Ergebnisse der drei Kategorien wurde ein Bundesländer-Ranking vorgenommen. Sieger des Rankings ist Wien mit insgesamt 17 von 21 Punkten. Auf dem zweiten Platz landet Oberösterreich mit 9,5 Punkten. Den dritten Platz teilen sich Kärnten und Niederösterreich mit je 8 Punkten.

Auf Bundesländer-Ebene wurden bereits erste Schritte gesetzt: So hat das Burgenland im Juli ein Maßnahmenpaket für besseres Essen in Schulen und Kindergärten beschlossen. Wie eine Greenpeace-Nachfrage bei den Bundesländern zeigt, läuft außerdem in Salzburg eine umfangreiche Erhebung der Verpflegungssituation in allen 361 Schulen des Landes. Die Steiermark wiederum plant für den Zeitraum von 2019 bis 2022 eine Informationskampagne für mehr Gemüse in Kindergärten und Schulen. Der Schwerpunkt soll dabei auf regionalem und biologischem Gemüse liegen.

Quelle: Netzwerk Schulverpflegung

 

 


 
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