Thüringen: Mehr DDR-Geschichte im Unterricht

Zur Stärkung von Demokratiekompetenzen an Thüringer Schulen wollen Bildungsminister Helmut Holter und die Landesschülervertretung die Vermittlung von DDR-Geschichte forcieren.

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter und der Vorsitzende der Landesschülervertretung Thüringen, Hannes Leiteritz, haben eine Zielvereinbarung zur schulischen Vermittlung von DDR-Geschichte für das in wenigen Tagen startende neue Schuljahr unterzeichnet.

Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen die Stärkung von Demokratiekompetenzen und die Förderung des historisch-politischen Lernens an Thüringer Schulen. Konkret geht es um Projekte, die die Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Bereich von Thüringer Schulen verbessern. Das Besondere dabei: Schülerinnen und Schüler wirken bei der Themensetzung aktiv mit.

Im Rahmen der Unterzeichnung werden der Bildungsminister und die Landesschülervertretung eine Bilanz des bereits im vergangenen Schuljahr durchgeführten Projektes ziehen und ihre Erwartungen an das neue Schuljahr formulieren.

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
 

In mehreren Beiträgen des Ganztagsschulportals, z. B. in Interviews mit Schulleiterinnen und Schulleitern gibt es auch Rückblicke zu Aspekten der DDR-Geschichte (siehe Links in der rechten Spalte).

Aus einem vom BMBF geförderten Forschungsprojekt zur Entwicklung der Ganztagsschule in Westdeutschland entstand das Buch von Monika Mattes mit Seitenblicken auf die DDR-Schule als seinerzeitiges „Gegen- und Feindbild“:

Monika Mattes (2015). Das Projekt Ganztagsschule. Aufbrüche, Reformen und Krisen in der Bundesrepublik Deutschland (1955-1982). (Zeithistorische Studien, Bd. 56) Köln, Weimar, Wien: Böhlau Verlag.

 

 


 
(Ende der inhaltlichen Zusatzinformationen)