Verbandsgemeinde Hachenburg freut sich über neues Ganztagsangebot

Die Verbandsgemeinde Hachenburg in Rheinland-Pfalz freut sich über die Errichtungsoption für den Beginn einer neuen Ganztagsschule.

Die guten Neuigkeiten aus dem Mainzer Bildungsministerium ließen die vor Ort Beteiligten auf dem Weg zu einem weiteren Ganztagsschulangebot in der Verbandsgemeinde Hachenburg mit der Sommersonne um die Wette strahlen.

Bürgermeister Peter Klöckner erläuterte in einem Rückblick das bis zur jetzt erteilten Errichtungsoption für den Beginn der Ganztagsschule zum 1. August 2019 durchgeführte Verfahren, das aufgrund des gestiegenen Betreuungsbedarfs von Eltern schulpflichtiger Kinder angestoßen wurde. Dabei war von Anfang an eine Besonderheit, dass die notwendige Anmeldezahl von mindestens 36 Schulkindern für das erweiterte Schulangebot aus zwei zusammengefassten Schulbezirken erzielt werden musste.

Die aneinander angrenzenden Schulbezirke der Grundschulstandorte Roßbach und Borod boten sich hierzu an, denn aus diesem Bereich besuchen bisher bereits viele Kinder die Ganztagsschule in der Grundschule am Schloss Hachenburg. Mit 48 Interessenbekundungen wurde die zu erreichende Quote klar übertroffen.

Ergebnisoffen und mit viel Unterstützung der jeweiligen Schulsitzgemeinden fand das zunächst notwendige Auswahlverfahren statt, das u. a. auch deshalb zugunsten Roßbachs ausfiel, weil hier aufgrund der erreichten und prognostizierten Schülerzahlen eine Erweiterung vom einzügigen auf zweizügigen Schulbetrieb zu erwarten ist. Das sich hieraus ergebende, umzusetzende Raumprogramm erläuterte Gabriele Greis, die als Erste Beigeordnete die Angelegenheiten der Schulen in ihrem Geschäftsbereich verantwortlich betreut. Sie hob hervor, dass alle beteiligten Gremien im Entscheidungsprozess das Vorhaben Ganztagsschule mit dem noch konkret zu ermittelnden Investitionsbedarf uneingeschränkt unterstützt haben. Ziel ist, einen weiteren Schulstandort – neben Alpenrod und Hachenburg – zukunftsfest und attraktiv zu gestalten.

Das allerdings soll auch für die Grundschule Borod gelten und ist eine Zusage, die neben Ortsbürgermeister Volkmar Gäfgen auch Schulleiter Wilfried Herr sehr freut und sich in der bereits projektierten, neuen Gestaltung des Schulhofes und Schulgeländes praktisch niederschlagen wird.

Für Wilfried Oettgen war es wichtig zu betonen, dass die sehr gute Vorarbeit der Verwaltungsspitze ein Projekt ermöglicht, bei dem es nur Gewinner geben kann. Zunächst sind da die Eltern und Erziehenden, die ja bereits im Kindergarten die Ganztagsbetreuung in Anspruch nehmen, dann die Ortsgemeinden im südlichen Bereich der Verbandsgemeinde, die auf ein erweitertes Schulangebot in komfortabler Entfernung verweisen können und sicher auch die Ortsgemeinde Roßbach. Schule, Kindertagesstätte und das Dorfgemeinschaftshaus, in dem das Mittagessen für die künftigen Ganztagsschulkinder stattfinden wird, bilden mit der benachbarten Turnhalle eine homogene Einheit, um Erziehungs- und Bildungsarbeit leisten zu können.

Der nächste Schritt ist jetzt die Durchführung des tatsächlich verbindlichen Anmeldeverfahrens für alle Schulkinder, die zum Stichtag 1. August 2019 eine der beiden Grundschulen in Roßbach und Borod besuchen.

Quelle: Verbandsgemeinde Hachenburg

 

 


 
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