Baden-Württemberg: Landespreis der Werkrealschule vergeben

In Baden-Württemberg wurden Schülerinnen und Schüler aus Werkrealschulen und Werkrealschulklassen in den Kategorien „Natur und Technik“, „Wirtschaft und Informationstechnik“ sowie „Gesundheit und Soziales“ ausgezeichnet.

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat am 4. Juli die Absolventinnen und Absolventen der Werkrealschulen und der auslaufenden Werkrealschulklassen in den Gemeinschaftsschulen für ihre besonderen Leistungen in den Wahlpflichtfächern gewürdigt. Insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler wurden in den drei Kategorien „Natur und Technik“, „Wirtschaft und Informationstechnik“ sowie „Gesundheit und Soziales“ ausgezeichnet. „Mit dem Landespreis würdigen wir Werkrealschülerinnen und Werkrealschüler, die mit Leistung, Eigenverantwortung und Engagement überzeugen. Die Preisträger zeigen damit eine Haltung, die wir in unserer heutigen Gesellschaft dringender denn je brauchen. Auch für ihren beruflichen Erfolg sind sie damit bestens gerüstet“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann bei der Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Porsche AG (Natur und Technik), Stiftung Würth (Wirtschaft und Informationstechnik) und der Caritas und Diakonie Baden-Württemberg (Gesundheit und Soziales) überreichte die Ministerin die Preise an die Absolventinnen und Absolventen. Der Landespreis wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen.

Der Landespreis soll die Leistungsfähigkeit der Werkrealschülerinnen und Werkrealschüler einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen und die praxisorientierte Berufliche Orientierung an den Werkrealschulen hervorheben. Bei der Auswahl der Preisträger sind deshalb nicht nur die schulischen Leistungen in den Wahlpflichtfächern, sondern auch das individuelle Engagement entscheidend. So gehören Eigenverantwortung in der Berufsorientierung, positive Rückmeldung von Praktikumsunternehmen sowie das ehrenamtliche und soziale Engagement zu den wesentlichen Kriterien.

Wie werden die Preisträger ermittelt?
Die Werkrealschulen werden aufgerufen, ihre leistungsstarken Schülerinnen und Schüler auf den Landespreis aufmerksam zu machen. Die Jugendlichen bewerben sich eigenständig über das Online-Portal www.landespreis-werkrealschule.de. Die Kooperationspartner wählen die Gewinnerinnen und Gewinner aus. Dabei berücksichtigen sie die Rückmeldungen der Lehrkräfte zu den Bewerbungen.

Absolventinnen und Absolventen folgender Schulen – weit überwiegend Ganztagsschulen – haben einen Werkrealschulpreis erhalten:

Wahlpflichtfach Natur und Technik (NuT)
Preisgeber: Porsche AG
•    Gemeinschaftsschule Klettgau
•    Grund- und Werkrealschule Villingendorf
•    Gerbersruh-Gemeinschaftsschule Wiesloch
•    Schule im Sand Bietigheim-Bissingen
•    Altenburgschule Stuttgart
•    Messelbergschule Donzdorf
•    Werkrealschule Bad Wurzach
•    Friedensschule Neustadt Waiblingen
•    Werner-von-Siemens-Grund- und Werkrealschule Karlsruhe
•    Goldbergschule Sindelfingen

Wahlpflichtfach Gesundheit und Soziales (GuS)
Preisgeber: Caritas/ Diakonie Baden-Württemberg
•    Hohenbergschule Albstadt
•    August-Ganther-Schule Oberkirch
•    Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental Todtnau
•    Theodor-Heuglin-Schule Ditzingen
•    Goldbergschule Sindelfingen
•    Werkrealschule am Ilben Furtwangen
•    Waldschule Bissingen
•    Eduard-Mörike-Schule Bad Mergentheim
•    Kirbachschule Grund- und Werkrealschule Hohenhaslach
•    Werkrealschule Bad Wurzach

Wahlpflichtfach Wirtschaft und Informationstechnik (WuI)
Preisgeber: gemeinnützige Stiftung Würth
•    GWRS Odenheim
•    Grund- und Werkrealschule Kißlegg
•    Freie Evangelische Schule Stuttgart
•    Grund- und Werkrealschule Villingendorf
•    Jengerschule Ehrenkirchen
•    Schule im Sand Bietigheim-Bissingen
•    Gemeinschaftsschule Rainbrunnen Schorndorf
•    Waldschule Bissingen
•    Favoriteschule, Grund- und Werkrealschule Kuppenheim

Quelle: Kultusministerium Baden-Württemberg

 

 


 
(Ende der inhaltlichen Zusatzinformationen)