Länder kooperieren mit Gedenkstätte Yad Vashem

Bildungsministerin Stefanie Hubig (Rheinland-Pfalz) und Bildungsminister Ulrich Commerçon (Saarland) haben Kooperationsvereinbarungen mit der Gedenkstätte Yad Vashem unterzeichnet.

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig und der saarländische Minister für Bildung und Kultur Ulrich Commerçon unterzeichneten im Rahmen einer Reise nach Jerusalem jeweils eine Kooperationsvereinbarung mit der Gedenkstätte Yad Vashem.

Die Unterzeichnung ist einer der Schwerpunkte des Besuchs einer hochrangigen Delegation der Kultusministerkonferenz (KMK) in Israel.

Schülerinnen und Schüler sowie Lehramtsstudierende sollen über die Geschichte des jüdischen Vorkriegslebens in Europa sowie des Holocaust in einer altersangemessenen und wirksamen Weise informiert werden. Zu diesem Zweck werden eine intensive Kooperation in der Gedenkstättenpädagogik und in der Lehrerfortbildung sowie ein enger Austausch über methodisch-didaktische Ansätze in der Holocaustvermittlung angestrebt.

Im Oktober 2013 unterzeichneten der damalige Präsident der Kultusministerkonferenz Stephan Dorgerloh und der vormaligen Bildungsminister des Staates Israel Shai Piron eine Erklärung zur Zusammenarbeit mit Yad Vashem, der bedeutendsten Gedenk- und Dokumentationsstätte zur Erinnerung an die Opfer der Shoa. Beide Seiten erklären darin ihre Absicht, vor allem die den Austausch von Informationen und Gedanken zwischen Yad Vashem und deutschen pädagogischen Einrichtungen, Hochschulen, Holocaust-Gedenkstätten, Museen und Organisationen in allen sechzehn Ländern in der Bundesrepublik Deutschland zu fördern.
Die gemeinsame Pressemitteilung von Rheinland-Pfalz und Saarland finden Sie hier.

Bayerns Kultusminister Bernd Sibler hat sich ebenfalls für die Vertiefung der Bildungszusammenarbeit mit Yad Vashem ausgesprochen. Die aktuelle Pressemitteilung finden Sie hier.

Quellen:
Kultusministerkonferenz
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
 

 

 


 
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