Georg-Cantor-Gymnasium ist „Jugend forscht Schule 2018“

Das Georg-Cantor-Gymnasium Halle (Saale), das Gymnasium Oberalster Hamburg und das Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach erhielten die Sonderpreise „Jugend forscht Schule 2018“ der Kultusministerkonferenz.

Der Sonderpreis „Jugend forscht Schule 2018“ der Kultusministerkonferenz wurde am Sonntag in Darmstadt verliehen. Für ihre kreativen Ideen und erfolgreichen Aktivitäten wurde das Georg-Cantor-Gymnasium Halle (Saale) aus Sachsen-Anhalt mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Die beiden 2. Preise gingen an das Gymnasium Oberalster in Hamburg und das Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach (Baden-Württemberg). Den - analog der Zahl Pi - mit 3.141,59 Euro dotierten Sonderpreis verleiht die Kultusministerkonferenz seit 2007. Die zwei weiteren Preisträger erhalten ein Preisgeld von je 500 Euro. Die Auszeichnungen sollen junge Menschen frühzeitig zu Höchstleistungen in der Forschung motivieren und Schulen zur Unterstützung dieser Vorhaben anregen.

„Vieles hat der Wettbewerb in seiner über 53-jährigen Geschichte hervorgebracht: verrückte Episoden, geniale Erfindungen, Menschen mit Weitblick. Ich gratuliere in dieses Jahr dem Georg-Cantor-Gymnasium Halle (Saale) für seine außergewöhnlichen Leistungen zur Spitzenförderung von Schülerinnen und Schülern Die Schule stillt den Wissenshunger ihrer Schülerinnen und Schüler eben nicht nur im Fach- und Wahlpflichtunterricht, sondern auch gezielt über Schülerwettbewerbe. Außerdem hat das Georg-Cantor-Gymnasium die Gründung eines Schülerforschungszentrums angestoßen. Hier sollen künftig viele Schülerinnen und Schüler in und um Halle forschen und – ganz im Sinne Georg Cantors – Fragen stellen können“, so der Staatsminister des Hessischen Kultusministeriums und Vizepräsident der Kultusministerkonferenz, Ralph Alexander Lorz.

„Der Wettbewerb „Jugend forscht“ trägt dazu bei, den Tüftler- und Forschergeist in jungen Talenten zu wecken. Mit dem Sonderpreis der Kultusministerkonferenz würdigen wir das Engagement von Schulen und Lehrkräften, die sich dieser Aufgabe verschrieben haben. Die Wettbewerbssituation schafft immer wieder hervorragende Anreize, die so manch verborgenes Talent zu Tage bringt“, so Lorz bei der Übergabe des Preises.

Der Preis „Jugend forscht Schule des Jahres“ der Kultusministerkonferenz wird seit 2007 verliehen. Damit sollen gezielt Schulen unterstützt werden, die nachhaltig Strukturen schaffen, die altersadäquat und zeitgemäß die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler stärken. Die durch „Jugend forscht“ geförderten Fachgebiete umfassen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik sowie Physik und Technik.

Hintergrund

Für die Nominierung der Preisträger entscheidend ist die Qualität der im Gesamtwettbewerb „Jugend forscht“ erbrachten Leistungen. Weitere Auswahlkriterien berücksichtigen Gesichtspunkte wie z. B.:

  • die Einbindung des Wettbewerbs in den naturwissenschaftlichen Unterricht, regionale Unterstützungssysteme/Kooperationen mit außerschulischen Partnern,
  • die Bedeutung fächerübergreifenden Lernens in Bezug auf die bei Jugend forscht relevanten sieben Fachgebiete: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik,
  • die Anbindung an Fachstandards sowie
  • die Ausstattung der Schule

Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse in den Regional- und Landeswettbewerben ermittelte „Jugend forscht“ ab Anfang April die nach Punkten erfolgreichste Schule in jedem Land. Die acht Besten wurden am 17.4.2018 von der Kultusministerkonferenz nominiert und aufgefordert, ihr Schulprofil bis zum 2.5.2018 in einem Kurzporträt darzustellen. Eine Jury, bestehend aus den Ländervertretern im Kuratorium und einer Vertreterin der Stiftung Jugend forscht, wertete die Rückmeldungen aus.

Wie in jedem Jahr werden die Schulleiterinnen und Schulleiter der drei erfolgreichsten Schulen am Vortag der Preisverleihung des Bundeswettbewerbs zu einem Gespräch mit den Mitgliedern des Kuratoriums eingeladen. In dieser Endausscheidung in Darmstadt wurde die Preisträgerschule ermittelt.

Quelle: Kultusministerkonferenz

 

 


 
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