Baden-Württemberg: Unterwegs in Sachen Bildung

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat Schulen in Esslingen und Nürtingen besucht. Eisenmann: „Mich interessiert, was in den Schulen vor Ort passiert.“

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulen im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Am 16. Mai besuchte die Ministerin Nordheim und Heilbronn, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit allen am Schulleben Beteiligten ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin begann mit einem Besuch der Kurt-von-Marval-Gemeinschaftsschule Nordheim. Bei einem Rundgang stellte Schulleiterin Antonia Andrikopoulos-Feucht das Profil der Schule vor. Dabei besuchte die Ministerin Unterrichtssequenzen in den Fächern Französisch in Klassenstufe 7 und Englisch in Klassenstufe 9, bei denen das individuelle Lernen der Schülerinnen und Schüler im Fokus steht. Außerdem machte sie sich ein Bild vom naturwissenschaftlichen Unterricht. Im Rahmen des Rundgangs präsentieren Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Gemeinschaftsschule Nordheim auch das pädagogische Konzept der Schule. Besondere Schwerpunkte sind die individuelle Förderung der Schüler sowie die Differenzierung im Unterricht. Im Anschluss führte die Ministerin ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften des Kollegiums unter anderem über die Entwicklung der Schülerleistungen an der Gemeinschaftsschule, den Unterricht in den Abschlussklassen und die Zusammenarbeit mit dem Schulträger sowie der Dieter-Schwarz-Stiftung.

Anschließend sprach Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region über das Mitwirken von Schülern am Schulleben, über digitale Bildung und die neue gymnasiale Oberstufe. Danach traf Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter den Landrat, Landtagsabgeordnete sowie Oberbürgermeister und Bürgermeister aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn, um sich bei einem gemeinsamen Arbeitsessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besuchte Eisenmann das Mönchsee-Gymnasium Heilbronn (MSG). Schulleiter Dr. Andreas Meyer zeigte der Ministerin bei einem Rundgang die Besonderheiten der Schule. Neben der Kulturarbeit spielt das Musikprofil des Gymnasiums eine wichtige Rolle im schulischen Angebot. Seit mehreren Jahren veranstaltet das MSG zum Beispiel in enger Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern einen Musikmarathon, ein zwölfstündiges Non-Stop-Konzert. Auf dem Rundgang stellten sich der Kammerchor und der Seminarkurs Theater vor. Außerdem bekam die Ministerin einen Einblick in verschiedene MINT-Angebote der Schule, wie beispielsweise die Girls'Day-Akademie oder den Robotik-Kurs. Bei der Präsentation des Konzepts stark.stärker.WIR. machte sich Eisenmann ein Bild von der Präventionsarbeit am MSG. In der anschließenden Gesprächsrunde mit Lehrerinnen und Lehrern sowie der Schulleitung ging es um den Übergang von der Grundschule an das Gymnasium, die Digitalisierung im Unterricht sowie Entlastungsmöglichkeiten für Schulleitungen. Danach tauschte sich die Kultusministerin mit Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden aus der Region im Rahmen eines Elternforums über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit rund 100 Schulleiterinnen und Schulleitern aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte. Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Heilbronn, Agnes Christner, fasste die Kultusministerin ihre Eindrücke des Tages zusammen und warf einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik. In der anschließenden moderierten Diskussionsrunde hatte das Publikum die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin am Regierungspräsidium Stuttgart, und Wolfgang Seibold, Amtsleiter des Staatlichen Schulamts Heilbronn, beantwortete.

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Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Der nächste Besuch führt die Ministerin am 11. Juni 2018 nach Bruchsal und Karlsruhe.

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

 

 


 
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