Deutscher Klimapreis 2018 für Schulen vergeben

Über 150 Schulen hatten sich beim Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2018 beworben. Gewinner sind auch wieder viele Ganztagsschulen.

Die Fantasie von Schülern und Lehrern zum Thema Klimaschutz kannte auch diesmal keine Grenzen: 157 Teams mit insgesamt über 5.500 Schülerinnen und Schülern nahmen an dem zum zehnten Mal ausgelobten und mit 65.000 Euro dotierten Schulwettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung teil. Energiesparmaßnahmen an Schulgebäuden oder die Ausbildung von Energiebeauftragten fanden sich ebenso unter den Einsendungen, wie Aktionswochen und Ausstellungen zum Klimaschutz oder Musikvideos und Apps zum Energiesparen. Aus allen Einsendungen schafften es 20 Beiträge in die Endrunde. Am 8. März ermittelte die Wettbewerbsjury daraus die Gewinner der fünf mit jeweils 10.000 Euro dotierten Hauptpreise. Die 15 übrigen Endrundenteilnehmer erhalten Anerkennungspreise von jeweils 1.000 Euro.

Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, zeigte sich von Art und Umfang der Wettbewerbsbeiträge begeistert. „Dass wir mit 157 Wettbewerbsbeiträgen einen Teilnahmerekord erreicht haben, belegt die nach wie vor große Bedeutung des Themas Klimaschutz an Schulen. Wir gratulieren den Gewinnern und hoffen, dass ihre vorbildlichen Projekte auch andere Schulen zu Aktivitäten im Klimaschutz motivieren.“

Folgende Projekte, Teams bzw. Schulen sind Gewinner eines Hauptpreises:

  • die „Prima-Klima-Kids“ der Geschwister-Scholl-Schule Blieskastel (Saarland) für ihre vielfältigen Klimaschutz-Aktivitäten
  • die Umwelt-AG der Beruflichen Schule Uferstraße in Hamburg für ihr Projekt „Klimaschutz inklusiv“
  • das „EinSparProjekt-Team“ der Kimmelmannschule in Karlsruhe für seinen Energiesparsong
  • das Gymnasium Marne (Schleswig-Holstein) für sein Energiehaus-Projekt
  • die Mannlich-Realschule plus in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) für ihr Projekt „Energiesparen mit Augmented Reality“.

Unter den 15 Schulen, darunter fünf Berufliche Schulen, aus denen Teams und Projekte Anerkennungspreise erhielten, sind folgende Schulen mit Ganztagsangeboten:

  • Klasse 7a der Döchtbühlschule Bad Waldsee (Baden-Württemberg) für ihr Projekt „Wieviel ist eigentlich 1 kg CO2?“
  • Team „Klima-Maister“ des Gymnasiums Brandis (Sachsen) für das Projekt „Maisspindel als nachhaltiger Rohstoff“
  • AK Energie und Umwelt des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld (Bayern) für seine Klimaschutz-Aktivitäten
  • St.-Pius-Gymnasium Coesfeld (Nordrhein-Westfalen) für das Projekt „Das ökologische Jahr“
  • Filmteam der Klasse 9b des Karl-von-Closen-Gymnasiums Eggenfelden (Bayern) für den Kurzfilm „Der Klimawandel aus Kinderaugen“
  • 10-er Technik-Umwelt-AG der Erich-Fried-Schule in Gladbeck (Nordrhein-Westfalen) für ihr mobiles Hybridkraftwerk
  • Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Mühlacker (Baden-Württemberg) für ihr mit der Schule am Winterrain in Ispringen sowie der Gustav-Heinemann- und der Bohrainschule Pforzheim realisiertes inklusives Solarprojekt
  • Leistungs- und Begabtenkurs 10 des Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg (Brandenburg) für den Projekttag „Klimawandel nicht mehr aufzuhalten?“
  • Klima-AG des Ferdinand-Porsche-Gymnasiums Stuttgart für die Ausstellung „Klimawandel zum Anfassen – Klimaschutz zum Anpacken“
  • die Profilgruppe 9 des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums Zwickau für ihr Projekt „Energiesparschule“.

Die Preisverleihung findet am 8. Juni 2018 in Berlin statt. Nachmittags sind die Siegerteams im Schloss Bellevue zu Gast, wo ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier persönlich zu ihren Auszeichnungen gratulieren wird.

Mit dem Deutschen Klimapreis will die Allianz Umweltstiftung das aktive Klimaschutz-Engagement von Schulen auszeichnen. Er wird jährlich verliehen und soll Schülerinnen und Schüler wie Lehrerinnen und Lehrer dazu motivieren, sich dem wichtigen Thema „Klimaschutz“ mit Spaß und positivem Engagement zu widmen.

Quelle: Deutscher Klimapreis

 

 


 
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