Großes Kino für die Kleinen in Dortmund und Köln

Filmvorführungen, Kurzfilmprogramme für Kita-Kinder sowie Integrationsklassen und ein Workshop für Lehrerinnen und Lehrer – das Internationale Frauenfilmfestival möchte auch in diesem Jahr Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler vor die Leinwände locken.

Seit Jahren ist es dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln ein Anliegen, in Zusammenarbeit mit Schulen Kinder und Jugendliche an das Medium Film heranzuführen. Kuratorinnen Gudrun Sommer und Lisa Röllecke stand dabei auch in diesem Jahr ein Beirat aus Lehrerinnen und Lehrern zur Seite, um passende Filme für ein gelungenes, gemeinschaftliches Kinoerlebnis auszuwählen, das vom 24. bis 29. April 2018 in Köln Raum und Lust zur Diskussion schaffen soll.

Die Filme richten sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen. Freundschaft, Familie, Erwachsenwerden und der Mut, anders zu sein, sind zentrale Themen, mit denen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer identifizieren können, während Form und Ästhetik der Filme die üblichen Sehgewohnheiten auf den Kopf stellen.

Nach dem erfolgreichen Start 2017 wird es auch in diesem Jahr ein KITA-Programm geben. Vier Kurzfilme werden die ganz jungen Zuschauerinnen und Zuschauer ab vier Jahren für das Kino begeistern. Das macht nicht nur Spaß, sondern vermittelt spielerisch Medienkompetenz. Dabei gibt es in "Wolkenfrüchte" mutige Urwaldtierchen zu bestaunen, "Die Mücke Piecks" wird auf der Suche nach einem Mantel begleitet, mit "Land ohne Übel" eine Reise in die Natur unternommen und zum Abschluss geht es in "Schlitten" auf eine Schlittenfahrt mit einem Eichhörnchen. Die Filmfans von morgen erleben hier großes Kino mit einem von Medienpädagoginnen und Medienpädagogen vor- und nachbereiteten Programm.

Das kostenlose Kurzfilmprogramm "Well, Come – Kommt alle!" lädt insbesondere Integrationsklassen sowie Kinder und Jugendliche ab sieben Jahren ein, Kino über Sprachgrenzen hinweg neu zu erleben. Im Rahmen eines Workshops stellen vorab junge Geflüchtete gemeinsam mit einer Medienpädagogin ein Programm zusammen, das sie auf dem Festival selbst präsentieren und moderieren werden. Der Workshop ist Teil des Projekts "Digital dabei! 2.0. Junge Geflüchtete partizipieren durch aktive Medienarbeit", das von der LAG Lokale Medienarbeit NRW e.V. durchgeführt wird. Gezeigt werden Animations-, Dokumentar-, und Spielfilme, die mit wenig oder ganz ohne Dialog auskommen und auch ernste Themen wie Inklusion, Herkunft oder fremde Kulturen humorvoll anpacken.

Außerdem ist im Vorfeld des Festivals ein Workshop für Lehrerinnen und Lehrer mit dem Titel "THEORIE und PRAXIS des Films" in Kooperation mit Real Fiction Filmverleih, doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche und dem Kompetenzteam Rhein-Erft-Kreis geplant. Das Pilotprojekt richtet sich an Lehrkräfte aller Fachrichtungen und beschäftigt sich mit dem Einsatz von Qualitätsfilmen im Unterricht. In diesem Rahmen wird "Draußen" von Tama Tobias-Macht und Johanna Sunder-Plassmann gezeigt. Der Dokumentarfilm begleitet das Leben von vier obdachlosen Männern in Köln.

Zu einigen Filmen sind Gäste eingeladen, die nach den Vorführungen für Fragen der Kinder und Jugendlichen zur Verfügung stehen. Alle Programme werden von ausgebildeten Medienpädagoginnen und -pädagogen begleitet.

Quelle: Frauenfilmfestival Dortmund I Köln
 

 

 

 


 
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