Gedenkstunde des Deutschen Bundestages am 31. Januar

Am 27. Januar 2018 jährt sich zum 73. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz 1945. Aus diesem Anlass gedenkt der Deutsche Bundestag der Opfer des Nationalsozialismus.

Am 31. Januar 2018 gedenkt der Deutsche Bundestag der Opfer des Nationalsozialismus. Die Gedenkstunde im Plenarsaal beginnt um 13 Uhr. Nach den begrüßenden Worten von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble wird Anita Lasker-Wallfisch die Hauptrede der Gedenkstunde halten. Sie war Häftling im Vernichtungslager Auschwitz und ist eine der letzten Überlebenden des sog. Mädchenorchesters von Auschwitz.

Zu der Veranstaltung kommen neben Bundestagsabgeordneten auch Vertreter der Verfassungsorgane sowie junge Menschen aus Deutschland und seinen Nachbarländern, unter anderem aus Frankreich und Polen, die seit dem 27. Januar an der jährlichen Jugendbegegnung des Bundestages zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus teilnehmen. In diesem Jahr beschäftigen sich die jungen Teilnehmer intensiv mit dem Widerstand aus Gewissensgründen gegen den Nationalsozialismus.

Im Anschluss an die Gedenkstunde findet eine Podiumsdiskussion statt. Die Teilnehmer der Jugendbegegnung werden Gelegenheit haben, mit Bundestagspräsident Schäuble und Frau Lasker-Wallfisch sowie ihrer Schwester, Renate Lasker-Harpprecht, ins Gespräch zu kommen.

Die Gedenkstunde wird live im Internet in Deutsch und Englisch unter www.bundestag.de und www.bundestag.de/en auch für mobile Endgeräte übertragen. Am Folgetag ist sie unter www.bundestag.de/mediathek abrufbar.

Der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, wurde im Jahre 1996 in der Bundesrepublik Deutschland als Gedenktag für die Opfer des NS-Regimes ins Leben gerufen.

Quelle: Landeszentralen für Politische Bildung



 

 

 


 
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