Drei Ganztagsschulen in Itzehoe können sanieren

Drei Offene Ganztagsschulen in Itzehoe können sich über einen Förderbescheid für Sanierungsmaßnahmen freuen. Sie erhalten Investitionsmittel zur energetischen Sanierung.

Mit Fördergeldern in Höhe von knapp 2 Millionen Euro unterstützt das Schleswig-Holsteinische Bildungsministerium die energetische Sanierung von Schulen in der Stadt Itzehoe. Bildungsministerin Karin Prien überreichte einen entsprechenden Förderbescheid an Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen. „Gute Bildung braucht neben Investitionen in Lehrkräfte auch Investitionen in Schulgebäude. Wo es möglich ist, unterstützt das Land die Schulträger bei dieser Aufgabe“, so Ministerin Prien.

Die Mittel werden für Sanierungsmaßnahmen an den Sportstätten der Auguste-Viktoria-Schule und des Sportzentrums Am Lehmwohld verwendet. Sie gehören zum 100-Millionen-Euro-Paket des Bundes für finanzschwache Städte und Kommunen, das in den Jahren 2015 bis 2021 komplett in die Bildungsinfrastruktur investiert wird.

An der Sporthalle der Auguste-Viktoria-Schule sollen die Außenwände, das Dach und die Fenster saniert werden. Dafür stehen 1,06 Millionen Euro bereit. Die Schule Am Lehmwohld und das Sophie-Scholl-Gymnasium benötigen das Geld ebenfalls für die energetische Sanierung des von beiden genutzten Sportzentrums Am Lehmwohld. Dafür gibt es 933 000 Euro.

Ministerin Prien: „Alle drei Schulen haben ihr unverwechselbares Profil. An ihnen unterrichten Lehrkräfte, die jeden Tag beweisen, dass gute Schule eine Teamaufgabe ist. Gemeinsam ist ihr außerordentliches Engagement im Bereich Ganztag, im Bereich Deutsch als Zweitsprache, in der Gestaltung von Kooperationen in der Berufsorientierung oder mit anderen Schulen im Kreis. Deshalb ist es ein Zeichen des Respekts, den Schulträger bei der Sanierung der Schulgebäude zu unterstützen.“

Alle drei Schulen sind Offene Ganztagsschulen.

Mit dem „Schulsanierungsprogramm“ unterstützt der Bund mit 3,5 Mrd. Euro gezielt kommunale Investitionen zur Sanierung, zum Umbau und zur Erweiterung von Schulgebäuden. Verfassungsrechtliche Grundlage hierfür ist Artikel 104c GG, der im Sommer 2017 im Rahmen der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen angesichts des erheblichen Sanierungs- und Modernisierungsrückstands im Bereich der kommunalen Bildungsinfrastruktur neu geschaffen wurde. Dieser ermöglicht es dem Bund, Investitionen finanzschwacher Kommunen in die Schulinfrastruktur unabhängig von der Gesetzgebungskompetenz zu fördern. Der Förderzeitraum des Schulsanierungsprogramms endet 2022.


Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein
 

 

 

 


 
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