Baden-Württemberg: Unterwegs in Sachen Bildung

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat Schulen in Althengstett und Pforzheim besucht. Eisenmann: "Mich interessiert, was in den Schulen vor Ort passiert."

Unter dem Titel „Klassentreffen – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann seit Oktober 2016 einmal im Monat Schulen im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Am 16. Oktober reiste die Ministerin nach Althengstett und Pforzheim, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit allen am Schulleben Beteiligten ist deshalb besonders wichtig für mich.“

In der Gemeinschaftsschule Althengstett und der Realschule Althengstett führte Susanne Eisenmann Gespräche mit den Schulleitungen und Lehrkräften über die Herausforderungen bei der Inklusion, der Qualitätsentwicklung und der Umsetzung des Bildungsplans. Im Anschluss stellten Schulleiterin Christa Wurster-Zischler (RS) und Schulleiter Hartmut Weber (GMS) der Kultusministerin bei einem Rundgang die pädagogische Arbeit der beiden Schulen vor. Susanne Eisenmann besuchte dabei unter anderem eine Unterrichtssequenz, die exemplarisch die Arbeitsweise an der Gemeinschaftsschule darstellt.

Nach ihrem Besuch an der Gemeinschaftsschule und der Realschule Althengstett sprach die Kultusministerin bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region über die Partizipationsmöglichkeiten von Schülern im Schulleben, über Ganztagsangebote und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien wie IQB und PISA aus Schülersicht. Anschließend traf sie regionale politische Vertreter, darunter Landtagsabgeordnete und Landräte sowie Bürgermeister der Region, um sich bei einem gemeinsamen Arbeitsessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besuchte die Kultusministerin das Hilda-Gymnasiums Pforzheim. Schulleiterin Edith Drescher zeigte Susanne Eisenmann bei einem Rundgang die Besonderheiten der Schule. Das Gymnasium bietet unter anderem im Zuge eines Schulversuchs „Naturwissenschaft und Technik“ auch in der Oberstufe an, ist Stammschule des Hector Seminars Pforzheim und beteiligt sich an dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Am Ende des Rundgangs stand eine Präsentation der Erfinder-AG über die Schulpartnerschaft mit einer Schule in Tansania. Bei einer anschließenden Gesprächsrunde mit Vertretern der Schule ging es unter anderem um Ganztagsangebote und die Qualitätsentwicklung am Gymnasium.

Danach tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden aus der Region im Rahmen eines Elternforums über aktuelle bildungspolitische Themen aus. Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit rund 80 Schulleiterinnen und Schulleitern aus dem Enzkreis, dem Stadtkreis Pforzheim und dem Landkreis Calw sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte und der kommunalen Verwaltung. Nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim, Peter Boch, fasste die Kultusministerin in einer einleitenden Rede ihre Eindrücke des Tages zusammen und warf einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik. In einer moderierten Diskussionsrunde hatten die anwesenden Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Katrin Höninger, Abteilungsdirektorin am Regierungspräsidium Karlsruhe, und Volker Traub, Leiter des Staatlichen Schulamts Pforzheim, beantwortete.

Hintergrund

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen. Der nächste Besuch führt die Ministerin am 20. November 2017 nach Weinstadt-Endersbach und Backnang.

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
 

 

 


 
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