Jetzt als "Verbraucherschule" bewerben!

Bis zum 31. Oktober können sich Schulen als Verbraucherschule bewerben. Die Handlungsfelder: Nachhaltiger Konsum & Globalisierung, Ernährung & Gesundheit, Finanzen, Marktgeschehen & Verbraucherrecht sowie Medien & Information.

Sich gesund ernähren, klug mit Geld umgehen, klimafreundlich leben, sicher in der virtuellen Welt surfen – diese und viele weitere Themen sind im Alltag und der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen relevant und sind Inhalte der Verbraucherbildung. Diese ist besonders für Ganztagsschulen geeignet, da im Unterricht theoretisch angeeignetes Wissen am Nachmittag praktisch vertieft und verknüpft werden kann.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ruft noch bis zum 31. Oktober 2017 Schulen dazu auf, sich anzumelden und als Verbraucherschule zu bewerben. Angesprochen sind bundesweit alle allgemeinbildenden Schulen, die Ihren Schülerinnen und Schüler wichtige Alltagskompetenzen vermitteln oder dies planen wollen. Als Unterstützung erhalten sie das „Starter-Kit“ mit Impulsen und Anregungen für die Umsetzung von Verbraucherbildung in der Schule.

Vier Handlungsfelder gehören zur Verbraucherbildung: Nachhaltiger Konsum & Globalisierung, Ernährung & Gesundheit, Finanzen, Marktgeschehen & Verbraucherrecht sowie Medien & Information.

Die Auszeichnung ehrt Schulen, die sich besonders für die Vermittlung von Verbraucherbildung einsetzen. Je nach Umfang des Engagements können Schulen eine Auszeichnung in Silber oder Gold erhalten. Darüber hinaus unterstützt die Auszeichnung auch Schulen, die mit Verbraucherbildung starten wollen.

Die Auszeichnung „Verbraucherschule“ orientiert sich an den „Qualitätskriterien für Schülerwettbewerbe“ der Kultusministerkonferenz. Gefördert wird die Auszeichnung durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz.

Starter-Kit

Das Starter-Kit bietet ausgewählte Impulse in Form von Unterrichts- oder Projektvorschlägen. Dabei geht es vom Thema Upcycling und Plastikvermeidung über Taschengeldplanung und das eigene Girokonto bis hin zu umfangreicheren Maßnahmen, wie „Exkursion Lebensmittelverschwendung“ oder „Projekttag Ernährung“. Das Themengebiet „Medien & Information“ greift ganz unterschiedliche Aspekte für Unterrichtseinheiten auf: z. B. Recherchetechniken, das Thema Cybermobbing oder Daten in sozialen Netzwerken. Jeder Impuls ist versehen mit Angaben zur benötigten Zeit, der geeigneten Klassenstufe sowie empfohlenen Fächern für die Umsetzung und kann individuell auf die Bedürfnisse und den Lernstand der Schülerinnen und Schüler angepasst werden. Ergänzt werden diese Impulse mit realen Praxisbeispielen ausgezeichneter Schulen.

Quelle: Schulportal für Verbraucherbildung
 

 

 


 
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