Schleswig-Holstein: Netzwerk für bessere Ganztagsschulen

24 Ganztagsschulen in Schleswig-Holstein sind als Referenzschulen ausgezeichnet worden. Bis Ende 2018 entwickeln sie im Netzwerk und an ihrer Schule ein konkretes Vorhaben und setzen dieses um.

Schulen miteinander in den Dialog zu bringen und neue Formen des Lernens und Lehrens landesweit bekannt zu machen – dafür steht das Referenzschulnetzwerk „Ganztägig lernen“. Zum fünften Mal hat das Land nun Ganztagsschulen aus ganz Schleswig-Holstein als sogenannte Referenzschulen ausgezeichnet.

„Referenzschulen sind ein ganz besonderer Motor für Schulentwicklung. Sie arbeiten intensiv an ihrem eigenen Profil und sie vernetzen sich untereinander, um sich gemeinsam weiterzuentwickeln", sagte Sieglinde Huszak, stellvertretende Abteilungsleiterin im Bildungsministerium, bei der Auftaktveranstaltung in Bad Segeberg. Die Landesregierung wolle die Zahl und Qualität der Ganztagsschulen voranbringen, insbesondere bei den Grundschulen. Ganztagsschulen seien von großer Bedeutung, betonte Huszak. Sie schafften Raum und Zeit für Bildung und Erziehung und seien unerlässlich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Bis Ende 2018 entwickeln und bearbeiten die Referenzschulen im Netzwerk und an ihrer Schule ein konkretes Vorhaben und setzen dieses um. Dabei geht es unter anderem um die Erprobung neuer Lehr- und Lernformen sowie um neue Konzepte zum "Bildungshaus", also der Verschmelzung von Kindergarten und Grundschule

Seit 2007 haben sich mehr als 100 Schulen in Schleswig-Holstein am Referenzschulnetzwerk „Ganztägig lernen“ beteiligt, um voneinander zu lernen und sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Mit dabei sind offene und gebundene Ganztagsschulen, Schulen mit langjähriger Ganztagsschulpraxis und neue Ganztagsschulen, Primar- und Sekundarschulen, Schulen in ländlicher und städtischer Umgebung.

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
 

 

 


 
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