Baden-Württemberg: 44 Bauprojekte für Ganztagsschulen

Das Land Baden-Württemberg bezuschusst 63 Schulbauprojekte mit insgesamt 68 Millionen Euro sowie 44 Bauprojekte für Ganztagsschulen mit 12,5 Millionen Euro.

Im Jahr 2017 werden in Baden-Württemberg 63 Schulbaumaßnahmen an öffentlichen Schulen mit 68 Millionen Euro aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs gefördert. Damit liegt das Zuschussvolumen acht Millionen Euro über dem des Vorjahres. Dazu kommen rund 12,5 Millionen für 44 Bauprojekte von Ganztagsschulen. Darauf haben sich Kultusministerium, Finanz- und Innenministerium mit den Kommunalen Landesverbänden (Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg, Landkreistag Baden-Württemberg) verständigt.

„Wir unterstützen die Schulträger bei ihren Bauprojekten, um gemeinsam für moderne Lern- und Lebensräume an den Schulen zu sorgen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Förderfähig sind schulische Um-, Neu- und Erweiterungsbauten. Voraussetzung ist ein entsprechender langfristiger Bedarf, beispielsweise in Folge gestiegener Schülerzahlen oder als Ersatz für vorhandene Räume, die nicht mehr den schulischen Anforderungen entsprechen.

Im Ganztagsbauförderungsprogramm 2017 konnten alle entscheidungsreifen Anträge berücksichtigt werden. Damit erhalten die Schulträger für 44 Baumaßnahmen für ganztägige Angebote an Schulen Zuschüsse in Höhe von rund 12,5 Millionen Euro. Voraussetzung für die Genehmigung eines Baukostenzuschusses für Ganztagsschulen ist ein Ganztagsbetrieb an mindestens drei Tagen in der Woche mit täglich mindestens sieben Zeitstunden. An allen Tagen mit Ganztagsbetrieb muss es ein vom Schulträger beaufsichtigtes Mittagessen geben. Die Betreuungsangebote müssen unter Mitwirkung und Verantwortung der Schulleitung organisiert werden und die Schule muss über ein pädagogisches Konzept für den Ganztagsbetrieb verfügen. Förderfähig sind die zusätzlich erforderlichen Räume und Flächen für den Essens-, Betreuungs-, und Freizeitbereich.
 
Eine Übersicht über die beiden Förderungsprogramme findet sich hier.

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
 

 

 


 
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