"Der Hamburger Weg": SCHOOLS4TOMORROW

20 Schulklassen in Hamburg sind Teil des Projektes der HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema G20 auseinandersetzen.

In diesem Jahr findet das Zusammentreffen der Staats- und Regierungschefs der 20 bedeutendsten Wirtschaftsnationen in Hamburg statt. Deshalb hat die HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“ das Projekt SCHOOLS4TOMORROW ins Leben gerufen: Im Rahmen des G20-Gipfels schlüpfen rund 450 Hamburger Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 bis 12 in die Rolle der Verhandlungsführer der G20-Nationen um am Ende selbst ein eigenes „Communiqué“ zu erstellen.

„Wir möchten Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben, sie für die wichtigen Themen unserer Zeit interessieren und einen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis leisten“, erklärt Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender des HSV, die Motivation, dieses besondere Projekt zu veranstalten. Von März bis einschließlich Juni dieses Jahres setzen sich die Schulklassen eingehend mit dem ihnen zugelosten Partnerland auseinander und nehmen einen Perspektivwechsel vor. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die Interessen „ihres“ Partnerlandes während der beiden Projekttage am 29. und 30. Juni im Volksparkstadion vertreten können.

Unterstützt wird das Projekt unter anderem auch von Ties Rabe, Schulsenator der Freien und Hansestadt Hamburg, der die Schirmherrschaft für SCHOOLS4TOMORROW übernommen hat: „Das Projekt bietet Hamburgs Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich intensiv mit einem der G-20-Staaten zu befassen, über aktuelle politische Fragen zu diskutieren und eine Vision für die Welt im Jahr 2030 zu entwerfen. Darüber hinaus eröffnet der Austausch mit den internationalen Partnerklassen die Chance einer dauerhaften Kooperation zwischen den beteiligten Schulen.“

Die Schulklassen erhalten während der vier Monate Unterstützung von Partnerklassen aus dem entsprechenden Land, das die Schülerinnen und Schüler vertreten. Ein Einfühlen in die Probleme und Sichtweise des jeweiligen Landes soll den Projektteilnehmern so leichter gemacht werden. Durch eine digitale Plattform können sich die Schulklassen zusätzlich untereinander austauschen.

„Entscheidend ist für uns vor allem, dass die Kinder und Jugendlichen etwas mitnehmen können und dass wir ein Signal senden. Denn schließlich geht es um ihre Zukunft“, so Sven Neuhaus, Projektleiter des Hamburger Wegs.

Quelle: HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“

 

 

 


 
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