Neues "Klassentreffen" in Baden-Württemberg

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann besuchte unter dem Motto "KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung" Schulstandorte in Mannheim und Heidelberg, darunter die Kerschensteiner-Gemeinschaftsschule.

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulstandorte in Baden-Württemberg, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit den Schulleitungen, Lehrkräften, Schülern und Eltern ist deshalb besonders wichtig für mich.“ Am 24. April kam die Ministerin in Mannheim und Heidelberg mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden ins Gespräch.

Das Tagesprogramm begann an der Kerschensteiner-Gemeinschaftsschule in Mannheim mit einem Rundgang durch die Schule mit Schulleiterin Christine Senger. Außerdem besuchte Eisenmann kurze Unterrichtssequenzen und informierte sich über besondere Schulprojekte. In einem anschließenden Gespräch tauschte sich die Ministerin mit der Schulleiterin, Lehrkräften und Eltern über Themen wie Inklusion, Integration von Zugewanderten und die pädagogische Arbeit an Gemeinschaftsschulen aus.

Nach ihrem Besuch an der Kerschensteiner Gemeinschaftsschule sprach Susanne Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis. Dabei ging es um die Fortentwicklung von Ganztagsangeboten, die Diskussion um G8 und G9 sowie Schulleistungsstudien wie PISA aus Schülersicht.

Nach einem Treffen mit regionalen politischen Vertretern, wie Landtagsabgeordneten, Landräten und (Ober-) Bürgermeistern informierte sich die Ministerin am Nachmittag bei einem Rundgang über die pädagogische Arbeit der Berufsschule Johannes-Gutenberg-Schule Heidelberg. Im Mittelpunkt einer Gesprächsrunde mit den Schulleitungen der Johannes-Gutenberg-Schule, der Marie-Baum-Schule und der Carl-Bosch-Schule standen die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen an beruflichen Schulen, insbesondere das Thema Digitalisierung. Im Anschluss tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie des Rhein-Neckar-Kreises bei einem Elternforum über aktuelle bildungspolitische Themen aus. Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit etwa 200 Schulleiterinnen und Schulleitern der genannten Kreise sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte und der kommunalen Verwaltung.

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen. Der nächste Besuch führt die Ministerin am 22. Mai 2017 nach Künzelsau.

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
 

 

 


 
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