Bildungspartnerschaften in NRW

Die Landesregierung und die drei kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen haben eine Erklärung zur Förderung von Bildungspartnerschaften unterzeichnet.

Die Landesregierung und die drei kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen – der Städtetag NRW, der Landkreistag NRW und der Städte- und Gemeindebund NRW – haben eine gemeinsame Erklärung zur Förderung von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen unterzeichnet. Übereinstimmend betonten Landesregierung und Kommunale Spitzenverbände die ausgesprochen positiven Ergebnisse der kontinuierlich wachsenden Initiative Bildungspartner NRW. Als Zeichen gemeinsamer Verantwortung für die Bildung wolle man die erfolgreiche Initiative für das außerschulische Lernen bis zum Jahr 2025 voranbringen, damit sich viele weitere Schulen und kommunale Einrichtungen für eine systematische und dauerhafte Zusammenarbeit entscheiden.

Schulministerin Sylvia Löhrmann hob hervor, dass es zu den Merkmalen einer guten Schule gehöre, mit außerschulischen Bildungspartnern zusammenzuarbeiten. „Außerschulisches Lernen ermöglicht Begegnung und Auseinandersetzung mit der Kultur, Natur und Geschichte der eigenen Heimat“, so die Ministerin. Guter Fachunterricht komme daher gar nicht umhin, die vielfältigen Bildungs- und Kulturangebote aus dem kommunalen Umfeld einzubeziehen.

Seit 2005 sind in Nordrhein-Westfalen über 1.300 Schulen und 375 Archive, Bibliotheken, Gedenkstätten, Medienzentren, Museen, Musikschulen, Sportvereine und Volkshochschulen Partner in der landesweiten Initiative Bildungspartner NRW geworden.

Wie sich eine Bildungspartnerschaft in der Praxis umsetzen lässt, präsentierten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen einer Gedenkstätte, eines Museums und einer Bibliothek. Zum Beispiel berichteten Kinder der Grundschule Sand in Bergisch Gladbach über ihre Zusammenarbeit mit dem LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach.
Einig waren sich die Kinder und Jugendlichen mit ihren Lehrkräften darin, dass die Lernangebote ihrer außerschulischen Bildungspartner eine wertvolle Bereicherung des schulischen Fachunterrichts darstellten. Und mehr Spaß machten sie auch, wie eine Schülerin betonte.

„Die Zusammenarbeit mit den Schulen ist durch die Bildungspartnerschaften verlässlicher geworden“, hoben die drei Vertreterinnen außerschulischer Einrichtungen hervor. Die einer jeden Partnerschaft zugrunde liegende schriftliche Vereinbarung habe dazu geführt, dass man die gemeinsamen Lernangebote sehr viel genauer auf die besonderen Voraussetzungen und Bedürfnisse der Lerngruppen zuschneiden könne. Zudem sorgten die regelmäßigen Besuche am Lernort dafür, dass die außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen für Kinder Jugendliche zu einem vertrauten Begegnungsort würden.

Quelle: Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen

 

 

 


 
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