Baden-Württemberg: Klassentreffen mit Ministerin

Unter dem Titel "KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung" bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann Schulstandorte in Baden-Württemberg, diesmal im Landkreis Göppingen und im Ostalbkreis.

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulstandorte im ganzen Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Wie angekündigt, kam die Ministerin am 23. Januar in den Landkreis Göppingen und den Ostalbkreis, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger. Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit den Schulleitungen, Lehrkräften, Schülern sowie den Eltern ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin begann am Vormittag mit einem Besuch an der Bodelschwingh-Schule Göppingen. Die Förderschwerpunkte des sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) sind die geistige und körperlich-motorische Entwicklung. Das Bildungsangebot orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der derzeit circa 170 Schülerinnen und Schülern, die aufgrund ihrer Behinderung eine besondere Entwicklungsförderung benötigen.

Nach einem Rundgang durch die Schule mit Einblick in verschiedene Unterrichtssequenzen tauschte sich die Ministerin mit Schulleiter Rainer Scheel und außerschulischen Kooperationspartnern über Möglichkeiten der beruflichen Eingliederung der Schülerinnen und Schüler aus. Die Elternbeiratsvorsitzende sowie ein ehemaliger Schüler und dessen Arbeitgeber leiten das Gespräch mit ihren Erfahrungen aus der Praxis ein. Anschließend traf sich die Kultusministerin zu einem Austausch mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region. Die circa 50 Schülervertreter aller Schularten diskutierten mit der Ministerin über aktuelle bildungspolitische Themen, wie beispielsweise die Qualitätsentwicklung an den Schulen und der Ausbau von Ganztagsangeboten, sowie über Demokratieerziehung, Mitbestimmungsrechte und Digitalisierung.

Am Nachmittag besuchte die Ministerin das berufliche Schulzentrum Schwäbisch Gmünd. Das Schulzentrum in Trägerschaft des Ostalbkreises umfasst die Gewerbliche Schule, die Kaufmännische Schule und die Agnes-von-Hohenstaufen-Schule (hauswirtschaftliche Schule). Das Schulzentrum beteiligt sich unter anderem am Landesprojekt „Tablets im Unterricht an beruflichen Schulen“ und an der „dualisierten Ausbildungsvorbereitung“, ein Konzept, das mehr jungen Menschen den direkten Einstieg in eine duale Ausbildung ermöglichen soll. Gemeinsam mit der Technischen Schule Aalen ist das Schulzentrum auch eine vom Land geförderte Lernfabrik 4.0. Bei einem anschließenden Gespräch über die Situation an den drei Schulen wurden aktuelle Aufgaben und Herausforderungen im beruflichen Schulwesen, beispielsweise durch die Digitalisierung, thematisiert.

Nach dem Schulbesuch stand ein Gespräch mit circa 35 Eltern, darunter die Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und die Elternbeiratsvorsitzenden der Region auf dem Programm. Bei diesem Elternforum nutzte die Ministerin die Gelegenheit, um mit Vätern und Müttern über aktuelle bildungspolitische Themen zu sprechen.

Abschluss des Tages war eine eineinhalbstündige Diskussionsrunde mit circa 150 Schulleiterinnen und Schulleitern aller Schularten sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte aus den beiden genannten Landkreisen in der Aula des beruflichen Schulzentrums. Schwerpunktthemen waren die regionale Schulentwicklung, die schulische Integration von geflüchteten und zugewanderten Kindern und Jugendlichen, Qualitätsentwicklung an Schulen sowie weitere schulartbezogene Fragen.

Seit Oktober 2016 wird Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in den nächsten Monaten alle 21 Schulamtsbezirke besuchen und dabei alle Schularten berücksichtigen. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen. Der nächste Besuch führt die Ministerin am 20. Februar 2017 nach Friedrichshafen und Ravensburg sowie in den Schulamtsbezirk Markdorf.

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
 

 

 


 
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