MINT in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein entsteht ein Netzwerk von Forschungszentren für Schülerinnen und Schüler.

Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), der Kieler Christian-Albrechts-Universität (CAU) und der Joachim Herz Stiftung (JHS) schmiedet das Ministerium für Schule und Weiterbildung Schleswig-Holstein ein Netzwerk für den Forschernachwuchs in Schleswig-Holstein. Partner sollen Schulen mit naturwissenschaftlich-mathematischem Schwerpunkt sein, die sich für das Netzwerk bewerben können.

„Wir brauchen neue Angebote für exzellente Bildung in den MINT-Fächern. Dafür brauchen wir außerschulische Partner. Mit dieser Initiative wollen wir Schülerforschung in Schleswig-Holstein künftig landesweit an den Schulen etablieren“, sagt Bildungsministerin Britta Ernst. Das Bildungsministerium unterstützt das neue Netzwerk mit zwei Planstellen. „Diese Kooperation ist eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten zur MINT-Förderung an unseren Schulen“, so Ernst. Mit Blick auf die jüngsten PISA-Ergebnisse sieht sie in diesem Projekt auch einen Beitrag, um MINT in der Fläche zu stärken. „Zugleich können wir leistungsstarken Schülerinnen und Schüler damit ein weiteres Angebot machen.“

Um diese Ziele zu erreichen, wollen das IPN, die CAU, die Ministerien für Schule und Berufsbildung sowie für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung Schleswig-Holstein (Land) und die JHS in Zusammenarbeit mit der bestehenden Kieler Forschungswerkstatt bis zum Sommer 2017 in Kooperation mit Schulen an zunächst drei weiteren Standorten in Schleswig-Holstein Forschungszentren für Schülerinnen und Schüler aufbauen. Zusammen mit der Kieler Forschungswerkstatt soll dieses innovative und sichtbare Netzwerk zunächst über zehn Jahre gefördert werden.

Das Land sichert neben der Grundfinanzierung von IPN und CAU weiter die bestehende Finanzierung der Kieler Forschungswerkstatt und stellt ergänzend für die drei zunächst geplanten weiteren Schülerforschungszentren zwei Planstellen für Lehrkräfte zur Verfügung. Es unterstützt ferner die Einbindung von Schulen und den weiteren Hochschulen Schleswig-Holsteins in das Projekt. Außerdem ist der Aufbau einer open educational resources-Plattform beabsichtigt, auf der Lern- und Lehr- beziehungsweise Impulsmaterialien frei zur Verfügung gestellt, aber auch Schülerergebnisse präsentiert werden können.

Quelle: Ministerium für Schule und Weiterbildung Schleswig-Holstein


 

 

 


 
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