Hessen: "ZusammenSpiel Musik" für kulturelle und musische Bildung

Hessens Kultusminister Lorz gab den Startschuss zum neuen Musik-Landesförderprogramm, in das 68 Schulen aufgenommen wurden. Ihre Projekte reichen von Gitarrengruppen bis zu Orchestern und Bigbands.

Hessens Kultusminister Prof. Dr. Lorz hat im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Landesmusikakademie in Schlitz den Startschuss zum neuen Musik-Landesförderprogramm „ZusammenSpiel Musik“ gegeben. „Hessen kann auf eine lange und überaus erfolgreiche Tradition von Kooperationsprogrammen zwischen Schulen und Musikschulen zurückblicken. Mit ‚ZusammenSpiel Musik‘ knüpfen wir daran an und machen die musische Bildung in Hessen noch ein Stück zukunftssicherer. Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler für die Musik insgesamt noch stärker zu begeistern und durch einen intensiven Austausch mit Praktikern ihre künstlerischen Potenziale zu entdecken und zu entwickeln. Und vielleicht fördern wir damit ja auch das nächste große Talent“, sagte der Kultusminister.

Insgesamt wurden 68 hessische Schulen aller Schulformen in das Programm „ZusammenSpiel Musik“ aufgenommen. Sie erhalten in den nächsten drei Jahren eine Gesamtfördersumme von rund 1 Million Euro. Mit diesen finanziellen Mitteln wird der weitere Ausbau der Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den Schulen, den Musikschulen und anderen außerschulischen musikalischen Partnern gefördert. Dafür werden praxisnahe musikalische Konzepte in den regulären Unterricht, wie auch in den Wahl- und Wahlpflichtunterricht und in die Arbeitsgemeinschaften, beispielsweise im Rahmen des Ganztags, integriert.

Die Projekte an den Schulen reichen dabei in ihrer Vielfalt von Gitarrengruppen und unterschiedlichsten Ensembles aller musikalischen Genres bis zu Orchestern und Bigbands. „ZusammenSpiel Musik“ unterstützt die Schulen bei der musikalischen Breiten- und Spitzenförderung der Kinder und Jugendlichen, indem möglichst viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, aktiv zu musizieren und ihre Erfahrungen mit professionellen Partnern auszutauschen. „Auf diese Art und Weise bringen wir Schule und Praxis noch enger zusammen und können den Kindern und Jugendlichen ein breites Spektrum bieten, sich musikalisch so auszutoben, wie sie es ihrer Begabung entsprechend möchten“, so Lorz.

Eingerahmt wurde die Auftaktveranstaltung von jungen Musikerinnen und Musikern der Bläserklasse der Freiherr-vom-Stein-Schule aus Fulda, dem „Grimm Tentett“, der Heinrich-Schütz-Schule und der Jacob-Grimm-Schule, dem international bekannten Perkussionisten Uli Moritz sowie einem Festvortrag des renommierten Frankfurter Musikpädagogen Prof. Dr. Werner Jank.

Quelle: Hessisches Kultusministerium
 

 

 


 
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