Sachsen: "Spielen macht Schule"

Beim Wettbewerb "Spielen macht Schule" sind 36 sächsische Schulen und Horte für ihr individuelles und kreatives Spielkonzept ausgezeichnet worden.

 36 sächsische Schulen und Horte haben beim Wettbewerb „Spielen macht Schule“ Spieleausstattungen erhalten. Die Jury belohnte damit die individuellen und kreativen Spielkonzepte der Schulen. Unter den Siegereinrichtungen befinden sich neben Grundschulen und Horten auch Förder- und Oberschulen aus ganz Sachsen. Die Gewinner können sich über eine umfangreiche Spieleausstattung von "UNO" bis "Twister" oder die „Werkstatt Experimentieren“ beziehungsweise die „Werkstatt Modelleisenbahn“ freuen. Besonders beeindruckt war die Jury von der Grundschule Zschoppach (Grimma), die in allen drei Kategorien überzeugte und damit die komplette Ausstattung bekommt. Insgesamt beteiligten sich 57 Einrichtungen am Wettbewerb.

„Beim Spielen und Experimentieren wird der Weg fürs schulische Lernen geebnet. Gerade im Zeitalter von Fernsehen, Tablet und Smartphone muss das gemeinsame Spielen wieder mehr in den Fokus gerückt werden“, so Kultusministerin Brunhild Kurth zum Ziel der Initiative. Mit den Bewegungs-, Familien-, Brett- und Würfelspielen sollen die Kinder ihren Wortschatz erweitern, das sinnverstehende Lesen üben und einen fairen Umgang mit Konkurrenzsituationen trainieren. "Spielen und Lernen schließen sich nicht aus. Im Gegenteil, das Spielen ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Grundschule und sollte auch in der Familie einen festen Platz finden", betonte Kurth.

2007 wurde der Wettbewerb von dem Verein "Mehr Zeit für Kinder e. V." aus Frankfurt/Main und dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm gegründet.

Die Gewinnerschulen und -horte sind:

Experimentierwerkstatt

Modelleisenbahnwerkstatt

Spielesammlung

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus
 

 

 


 
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