Zukunftspreis für Kulturbildung – DER OLYMP

Mit dem Zukunftspreis für Kulturbildung – DER OLYMP zeichnet die Kulturstiftung der Länder Kultureinrichtungen, Künstler und Schulen mit herausragendem kulturellen Profil aus.

Jedes Jahr schreibt die Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten einen deutschlandweiten Wettbewerb aus, gefördert von der Deutsche Bank Stiftung. Ausgelobt wird DER OLYMP – Zukunftspreis für Kulturbildung. Es geht um die Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Kultur und Schule. Einzelprojekte eignen sich nur bedingt dazu, einen nachhaltigen Zugang zu Kunst und Kultur zu schaffen. Ziel muss es deshalb sein, über ganzheitliche Programme und Modelle langfristig Strukturen für kulturelle Bildung zu schaffen.

Teilnehmer: Wer kann mitmachen?

Kinder zum Olymp! sucht übertragbare Beispiele für die innovative und nachhaltige Kooperation zwischen Kultureinrichtungen, Kunstschaffenden und Schulen sowie kulturelle Schulprofile. Der Wettbewerb wird in ganz Deutschland ausgeschrieben.

DER OLYMP – Zukunftspreis für Kulturbildung wird in zwei Kategorien vergeben:

1. Programme kultureller Bildung:
Hierfür können sich kulturelle Einrichtungen und Kunstschaffende aller Kultursparten mit innovativen Konzepten bewerben, die kulturelle Bildung nachhaltig in der Schule verankern.

2. Kulturelles Schulprofil:
Hierfür können sich allgemeinbildende und berufsbildende Schulen mit einem kulturellen Gesamtprofil oder einem spartenspezifischen kulturellen Schwerpunkt bewerben.

Beiträge: Was kann eingereicht werden?

Kinder zum Olymp! prämiert Programme lokaler Akteure, die modellhaft zu einer Schaffung bzw. Stärkung von Strukturen für kulturelle Bildung beitragen. Die Schule ist dabei entweder Partnerin einer kulturellen Institution oder eigenständige Akteurin im Rahmen eines kulturellen Profils. Nicht berücksichtigt werden Einzelprojekte, die nicht im Schulalltag verankert sind. Inhaltlich ist der Wettbewerb offen. Zugelassen sind Beiträge aus allen Kultursparten: Bildende Kunst, Architektur, Design, Kulturgeschichte, Neue Medien, Film, Fotografie, Literatur, Musiktheater, Musik, Tanz und Theater.

Beispiele für kulturelle Einrichtungen und Kunstschaffende sind:

  • Museen und Kunstvereine, Theater, Bibliotheken, Literaturhäuser, Tanztheater, Orchester und Kinos
  • Musik- und Kunstschulen sowie künstlerische Hochschulen, Kulturvereine und Verbände
  • Maler, Bildhauer, Architekten, Designer, Autoren, Musiker, Bands und Medienkünstler

Wichtig ist, dass die Beiträge nachhaltig, übertragbar und bestenfalls erprobt sind. Auch spartenübergreifende Beiträge sind willkommen.
Als Inspiration dienen die Datenbanken mit Praxisbeispielen aus ganz Deutschland, die auf www.kulturstiftung.de/kinder-zum-olymp stetig aktualisiert werden.

Jury: Wer entscheidet, was gewinnt?

Beide Wettbewerbskategorien erfordern die Beurteilung durch eine maßgeschneiderte Jury, die den jeweiligen spezifischen Erfordernissen entspricht. In beiden Jurys sind sowohl die Sparten Kultur als auch Bildung vertreten.

Preis: Was kann man gewinnen?

In den Kategorien Programme kultureller Bildung und Kulturelles Schulprofil werden jeweils drei Beiträge für den Zukunftspreis für Kulturbildung – DER OLYMP nominiert. Die beiden Gewinner werden in der Preisverleihung bekanntgegeben. Der Preis ist in den zwei Kategorien mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Die anderen Nominierten erhalten Auszeichnungen von jeweils 1.000 Euro.

Vertreterinnen und Vertreter aller Nominierten werden nach Berlin zur Preisverleihung eingeladen und präsentieren ihre Wettbewerbsbeiträge live vor Ort.

Teilnahme: Was muss man tun, um teilzunehmen?

Die Anmeldung erfolgt zwischen 1. Oktober und 15. Dezember 2016 ausschließlich über die Webseite: http://wettbewerb-kulturstiftung.de/anmeldung.aspx

Die Wettbewerbsbeiträge können bis 15. Februar 2017 ausschließlich über das Onlineformular auf der Webseite http://wettbewerb-kulturstiftung.de/login.aspx eingereicht werden.

Quelle: Kulturstiftung der Länder


 

 

 


 
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