Österreich: Demokratiebildung ist zentrales Bildungsanliegen

Anlässlich des Internationalen Tags der Demokratie betonte die österreichische Bildungsministerin Sonja Hammerschmid die Bedeutung von Schuldemokratie und Politischer Bildung.

 „Demokratie findet auf vielen Ebenen und in den verschiedensten Räumen statt. Um demokratische Teilhabe zu lernen und zu stärken sind Schuldemokratie und Politische Bildung ein unverzichtbarer Beitrag im schulischen Geschehen. Die Vermittlung von Demokratiekultur und die Stärkung der Fähigkeit zur differenzierten Einschätzung von gesellschaftlichen und kulturellen Phänomenen ist mir ein bildungspolitisches Anliegen. Denn nur durch das Erlernen dieser Kompetenzen können wir in der virtuellen Welt gegen die Demütigung anderer Menschen eintreten und somit das Verständnis von Demokratie in der Gesellschaft leben“, erklärt Bildungsministerin Sonja Hammerschmid anlässlich des Internationalen Tages der Demokratie am 15. September.

Die vielfachen Formen von Hassreden und -propaganda im Netz werden im Rahmen der europaweiten No-Hate-Speech-Kampagne des Europarates bekämpft. Die virtuelle Welt stellt in diesem Bereich eine besondere Herausforderung dar, da sie durch die Medien eine fast unbegrenzte Verbreitung erfahren. Demokratie im Netz sicherzustellen bzw. zu fördern ist ein wichtiger Bereich in unserer Gesellschaft.

Das Bildungsministerium stellt für die pädagogische Arbeit das Handbuch „BOOKMARKS – Bekämpfung von Hate Speech im Internet durch Menschenrechtsbildung“ zur Verfügung. Es unterstützt die „Initiative gegen Gewalt im Netz“ und hilft Online-Hassreden zu erkennen sowie auf geeignete Weise zu reagieren.

2007 hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 15. September zum Internationalen Tag der Demokratie bestimmt.
 
Quelle: Bundesministerium für Bildung der Republik Österreich
 

 

 


 
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