Ganztagsgipfel in Baden-Württemberg

"Wo stehen wir und wo wollen wir hin?" Diese Fragen möchte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann auf dem Ganztagsgipfel am 24. November 2016 mit den beteiligten Partnern ausloten.

Wie soll die Ganztagsschule der Zukunft aussehen und wie können die im Land bestehenden Modelle weiterentwickelt werden? Darüber möchte sich Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann mit allen an der Ganztagsschule beteiligten Akteuren austauschen. Das Kultusministerium veranstaltet deshalb am 24. November 2016 einen großen Ganztagsgipfel. Ziel der Veranstaltung ist eine Zwischenbilanz, die Ansätze für die Weiterentwicklung der Ganztagsschulen im Land definiert. Ein zweiter Gipfel im Frühjahr 2017 soll die konkrete Umsetzung dieser Vorschläge in den Blick nehmen.

Gemeinsam mit Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern, Schülern, außerschulischen Partnern, den Schulträgern und Vertretern der Lehrerverbände und der Schulverwaltung möchte die Ministerin die bisherigen Konzepte der Ganztagsschulen im Land analysieren. „Wo stehen wir und wo wollen wir hin? Das sind Fragen, die ich im Dialog mit den am Ganztag beteiligten Partnern ausloten möchte. Die Ganztagsschule von morgen soll sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen ausrichten und eine gute pädagogische und organisatorische Tagesstruktur bieten“, betont Kultusministerin Eisenmann.

Die rund 500 erwarteten Teilnehmer des Ganztagsgipfels sollen in verschiedenen Foren gemeinsam Ansätze zur Weiterentwicklung erarbeiten. Themen sollen dabei unter anderem die unterschiedlichen Anforderungen des Ganztags an den Grundschulen sowie an den verschiedenen weiterführenden Schularten sein. Beleuchtet werden sollen auch die Unterschiede zwischen Betreuung und Ganztagsschule, die Gestaltung der Mittagspause, die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern sowie die Rhythmisierung des Ganztags.

Sobald der genaue Veranstaltungsort feststeht, wird das Kultusministerium Einladungen an die genannten Zielgruppen des geplanten Gipfels verschicken. Mit dem Ganztagsgipfel beginnt das Kultusministerium mit der Umsetzung eines im grün-schwarzen Koalitionsvertrag definierten Ziels. Dort heißt es auf Seite 27: „Wir werden überprüfen, ob die verschiedenen bestehenden Modelle für den Ganztag den unterschiedlichen Bedürfnissen von Schulen und Eltern im Land gerecht werden und werden eine Harmonisierung anstreben. Bei dieser Prüfung werden wir die Eltern, die Schulen und die Kommunen sowie die anderen beteiligten Gruppen mit einbeziehen. Im Vorfeld dazu werden wir als Auftakt einen Ganztags-Gipfel einberufen.“


Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
 

 

 


 
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