Mecklenburg-Vorpommern: Ausbau der Ganztagsschulen geht weiter

Mecklenburg-Vorpommern setzt im Schuljahr 2017/2018 sein Ausbauprogramm Ganztagsschule mit jährlich zusätzlich zwei Millionen Euro fort.

In Mecklenburg-Vorpommern kommt der Ausbau von Ganztagsschulen weiter voran. Schulen, die sich zum Schuljahr 2017/2018 zu einer vollen Halbtagsgrundschule entwickeln wollen oder sich zu einer teilweise gebundenen bzw. gebundenen Ganztagsschule umwandeln möchten, können bis zum 30. September dieses Jahres Anträge im Bildungsministerium stellen. Das Land stellt jährlich zwei Millionen Euro zusätzlich für den Ausbau von vollen Halbtagsgrundschulen und Ganztagsschulen bereit.

„Volle Halbtagsgrundschulen, teilweise gebundene oder gebundene Ganztagsschulen machen neue Lernformen möglich, da die Teilnahme für die Schülerinnen und Schüler verpflichtend ist. Schulen können verlässlicher planen. Bildungs- und Freizeitangebote können besser miteinander verbunden werden“, sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Von den Ganztagsangeboten haben auch die Eltern etwas, weil sie sicher sein können, dass ihre Kinder in der Schule gut betreut werden“, so Brodkorb.

Zum Schuljahr 2016/2017 hat das Bildungsministerium acht neue Halbtagsgrundschulen genehmigt. Zugleich wandeln sich 22 offene Ganztagsschulen in teilweise gebundene oder gebundene Ganztagsschulen um. Durch die Veränderungen schafft das Land bis zu 2.350 weitere Ganztagsplätze für Schülerinnen und Schüler. Vom Schuljahr 2016/2017 an stehen jährlich 26 Mio. Euro für Ganztagsschulen und volle Halbtagsgrundschulen, für den weiteren Ausbau und für die qualitative Verbesserung von Ganztagsangeboten bereit.

Im Schuljahr 2015/2016 nehmen 68.759 Schülerinnen und Schüler an den Ganztagsangeboten teil. Das sind 12.673 Mädchen und Jungen mehr als zu Beginn des Schuljahres 2010/2011.

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
 

 

 


 
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