Ganztagsschulen erhalten Sächsischen Schulpreis

Sechs Ganztagsschulen sind mit dem 3. Sächsischen Schulpreis für ihre mehrjährig angelegten Projekte ausgezeichnet worden.

Für ihre hervorragende Projektarbeit sind am 23. Mai 2016 in der Dresdner Theaterruine St. Pauli bei einer feierlichen Preisverleihung insgesamt sechs Schulen mit dem 3. Sächsischen Schulpreis ausgezeichnet worden.

Die drei gleichberechtigten Hauptpreise gingen an das Gymnasium „Am Breiten Teich“ in Borna, an die Oberschule in Leubnitz und an das Gymnasium Marienberg. Die Schulen erhielten den mit je 4.000 Euro dotierten Preis aus den Händen der Kultusministerin Brunhild Kurth.

Diese lobte vor allem das Engagement der Lehrkräfte, ohne deren weit über den Unterricht hinausgehenden Einsatz keines dieser Projekte möglich wäre. „Der Schulpreis ist ein Dankeschön an die Beteiligten, er drückt unsere Anerkennung und Wertschätzung aus.“ Gleichzeitig äußerte die Ministerin den Wunsch, dass die Projekte durch den Preis noch mehr öffentliche Wahrnehmung erfahren und viele andere Schulen zum Nachahmen angeregt werden. „Die Preisträgerschulen sind die Schrittmacher in unserem Bildungswesen“ ist sich die Ministerin sicher.

Den erstmals vergebenen Sonderpreis „Persönlichkeit macht Schule“ der Heraeus Bildungsstiftung erhielt das Gymnasium Dresden-Klotzsche. Die Schule kann sich ebenfalls über 4.000 Euro freuen. Einen Sonderpreis Qualitätsmanagement (2.000 Euro) erhielt das Julius-Mosen-Gymnasium Oelsnitz/Vogtland und die Löwenzahn-Grundschule aus Großpösna bekam einen Förderpreis (1.000 Euro).

Mit dem Schulpreis werden alle zwei Jahre Projekte ausgezeichnet, die über viele Jahre das Schulleben bereichern, die vor allem die individuellen Stärken der Schüler fördern und den Lernprozess positiv beeinflussen. Das Projekt muss im Schulleben verankert sein, keine Eintagsfliege sein und sich stetig fortentwickeln. Die Juroren bewerten zudem, ob das Projekt demokratisches und bürgerschaftliches Engagement fördert und welche Wirkung es im regionalen Umfeld entfaltet.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus

 

 

 


 
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