Ganztagsschulen Sieger beim 63. Europäischen Wettbewerb

„Gemeinsam in Frieden leben!“ ist das Thema des 63. Europäischen Wettbewerbs, bei dem nun 671 Schüler mit Bundespreisen ausgezeichnet wurden.

Der Europäische Wettbewerb möchte Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ein vielfältiges, tolerantes und friedliches Miteinander zu gestalten. Mit jährlich gut 80.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an bundesweit weit über 1.000 Schulen ist er seit dem Gründungsjahr 1953 nicht nur der älteste, sondern auch einer der renommiertesten Schülerwettbewerbe Deutschlands.

Bei der 63. Ausgabe des Wettbewerbs, der unter anderem vom BMBF gefördert wird, waren Kinder und Jugendliche aller Jahrgänge aufgefordert, sich in 13 Aufgabenstellungen unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben!“ mit europäischen Werten wie Vielfalt, Gleichberechtigung und Zivilcourage auseinanderzusetzen. Von der ersten Klasse bis zum Abitur waren Schülerinnen und Schüler eingeladen, zu aktuellen europäischen Themen kreative Beiträge einzureichen. Ihrer Fantasie wurden dabei keine Grenzen gesetzt – von Bildern, Fotos, Collagen, Büchern über Texte, Essays, Reden, Videoclips und Trickfilme bis zu Interviews, Comics, Musikstücken, Medienkampagnen und Onlinebeiträgen war alles möglich.

„Vielfalt und Toleranz“ war ein Thema vor allem für die Jüngsten, sie malten und filmten über ihre eigene Besonderheit, über Situationen, die Mut erfordern, und darüber, wie sie Kinder aus anderen Ländern willkommen heißen. Mit Mobbing und Cybermobbing setzten sich Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und 16 Jahren auseinander.

Auch im Schuljahr 2015/16 erreichte der Wettbewerb über 75.000 Schülerinnen und Schüler. Insgesamt fertigten 77.139 Schülerinnen und Schüler aus 1.153 Schulen 63.289 Arbeiten an, von denen 20.603 Beiträge an die Landesjurys weitergeleitet wurden. Die Bundesjury begutachtete vom 14. bis 18. März 1.634 Arbeiten und zeichnete 671 Schüler mit Bundespreisen aus. Darunter befinden sich zahlreiche Ganztagsschulen aus ganz Deutschland, so beispielsweise das Tilesius-Gymnasium aus dem thüringischen Mühlhausen, das Max-Planck-Gymnasium Saarlouis, die Neue Friedländer Gesamtschule aus Mecklenburg-Vorpommern oder die Carl-Anwandter-Grundschule Calau (Brandenburg).

Bundestagspräsident Norbert Lammert lädt jedes Jahr 30 Preisträgerinnen und Preisträger zu einem viertägigen Besuchsprogramm nach Berlin ein. In diesem Jahr werden sie vom 20. bis 23. September im Bundestag zu Gast sein.

Quelle: Europäischer Wettbewerb

 

 

 


 
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