Bildungsausschuss des Deutschen Städtetags in Bremerhaven

Die Integration von Flüchtlingen, digitale Bildung und Ganztagsschulen diskutierte der Schul- und Bildungsausschuss des Deutschen Städtetages in Bremerhaven.

Der Schul- und Bildungsausschuss des Deutschen Städtetages traf sich Ende April zur 132. Sitzung in Bremerhaven. Themen waren die schulische Integration von Flüchtlingen, die Situation des Schulbaus, die digitale Bildung sowie die Formulierung von Qualitätsstandards für die Ganztagsschulen. Dem Schul- und Bildungsausschuss des Deutschen Städtetages gehören rund 50 Stadträtinnen und Stadträte, Beigeordnete, Dezernenten und Dezernentinnen aus der gesamten Bundesrepublik an. Den Vorsitz führt die Kölner Beigeordnete für Bildung, Dr. Agnes Klein.

Bremerhavens Schuldezernent Michael Frost, auf dessen Initiative der Ausschuss erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder in Bremerhaven zu Gast war, war erfreut über die große Resonanz auf den Sitzungstermin: „Die Tagesordnung ist für uns Bildungsverantwortliche in den Kommunen von höchster Aktualität, denn gerade die besondere Herausforderung der Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern zeigt die Notwendigkeit der engen Abstimmung. Die Kommunen haben die Hauptlast dieser Aufgabe zu tragen und warten weiterhin auf eine klare Strategie der Bundesregierung und die entscheidenden Zusagen über die Finanzierung der notwendigen Bedarfe auch im Bildungsbereich.“

Stadtrat Frost informierte den Ausschuss daneben auch über die Grundzüge der Schulreform und die Umsetzung der Inklusion im Bremerhavener Schulwesen. Im Begleitprogramm waren außerdem Besuche des Klimahauses und des Deutschen Auswandererhauses vorgesehen, um den Gästen die Potentiale der engen Verzahnung zwischen schulischer Bildung und außerschulischen Lernorten aufzuzeigen.

Quelle: Stadt Bremerhaven

 

 

 


 
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