Bremen: "Ganztagsschulausbau bleibt Schwerpunkt"

Der Bremer Senat setzt sich weiterhin für den Ausbau von Ganztagsschulen ein. Der Schwerpunkt liegt dabei zunächst auf offenen Ganztagsschulen.

„Für den Ausbau von insgesamt acht Grundschulen in diesem Jahr und 2017 wurden Finanzmittel im Haushaltsentwurf berücksichtigt", sagt Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung. Der Ganztag biete mehr Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, Chancengleichheit zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen.

Noch 2016 wird die Grundschule Uphuser Straße (Osterholz) mit dem Ganztag starten. Diesen Beschluss hat die Deputation für Kinder und Bildung während ihrer heutigen Sitzung gefasst. Die Schulkonferenz der Uphuser Straße hatte sich für die Umwandlung ausgesprochen und einen entsprechenden Antrag gestellt. 2017 sollen dann weitere sieben Schulen umgewandelt werden. "Ein Grund dafür, dass der Großteil im kommenden Jahr in den Ganztag starten wird, sind die langwierigen Haushaltsberatungen und die damit einhergehenden unklaren Rahmenbedingungen für den Ausbau. Für viele Schulen ist die Zeit für den Ganztagsausbau zum nächsten Schuljahr einfach zu kurzfristig. Es macht keinen Sinn, den Schulen den Ganztag überzustülpen", erklärt die Senatorin. Ebenfalls wichtig sei die Einbeziehung der Hortentwicklung und deren Verzahnung mit dem Ganztagsausbau.

Zudem sind "Upgrades" von offenen und auch von Halbtags-Grundschulen zu gebundenen Ganztagsschulen für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen. Beispielsweise hatten sich die Kollegien an den Grundschulen der Admiralstraße (Findorff), Glockenstraße (Hemelingen) und Alt-Aumund (Vegesack) dafür ausgesprochen.

Quelle: Senatorin für Kinder und Bildung Bremen

 

 


 
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