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Ganztagsschul-Finder

Mit dem Ganztagsschul-Finder können Sie über die Suchfunktion nach Schulen mit Ganztagsangebot in Ihrer Nähe suchen. Schulen können sich hier eintragen und in einem Kurzprofil vorstellen.

 
 
 

Thomas-Morus-Gymnasium

Adressdaten

Thomas-Morus-Gymnasium
Michel-Reineke-Straße 6
54550 Daun

 

Schulform

Gymnasium

Kurzprofil


G8GTS am Thomas-Morus-Gymnasium Daun
Das Thomas-Morus-Gymnasium Daun gehört mit dem kommenden Schuljahr zu jenen 13 Gymnasien im Lande, die zukünftig bereits nach 8 Jahren zum Abitur führen. Mit anderen Worten: Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2009/10 das Gymnasium hier mit der fünften Klasse beginnen, werden nach 8 Jahren, also im Sommer 2017, das Abitur ablegen.

In einer Informationsveranstaltung am Samstag, dem 6. Dezember 2008, stellt sich die Schule samt ihres Konzeptes Eltern, Schülern und weiteren Interessierten vor. Die Schulleitung steht für Nachfragen gerne zur Verfügung. Die Kernveranstaltung beginnt um 10.00 Uhr in der Aula der Schule. Anschließend werden Schüler und Eltern durch das Schulgelände geführt.

Zur Historie
Am TMG ging der Antragstellung eine intensive Diskussion voraus, in deren Verlauf sich Eltern, Schüler und Lehrer in allen schulischen Gremien mit großer Mehrheit für G8GTS ausgesprochen haben.Nach vielen Informationsveranstaltungen haben Eltern von über 120 Schülerinnen und Schülern der jetzigen 4. Klassen im Einzugsgebiet der Schule ein ernsthaftes Interesse am achtjährigen Gymnasium bekundet. Darauf hin hat der Kreistag sich einstimmig für den Antrag auf Einrichtung ausgesprochen. Im Oktober kam der endgültige Bescheid, dass am TMG -- bei ausreichender Anmeldezahl -- G8GTS eingerichtet wird.

G8 in Verbindung mit GTS am TMG
G8 bedeutet also achtjähriges Gymnasium, und GTS ist die Abkürzung für Ganztagsschule.
Die Verkürzung der Schulzeit auf 8 Jahre bedeutet ohne Zweifel eine Verdichtung. Diese Verdichtung ist u.E. sinnvollerweise mit der Ganztagsschule verbunden; denn hier können unterschiedliche Lernvoraussetzungen ausgeglichen werden, eine bessere Förderung der Schülerinnen und Schüler ist möglich.
Wir haben uns um G8GTS bemüht, weil wir in diesem Modell deutliche Vorzüge sehen und wir mit der Ganztagsschule gute Erfahrungen gemacht haben.
 

  1. Es ist offensichtlich, dass Ganztagseinrichtungen, insbesondere Ganztagsschulen, von der Gesellschaft immer stärker nachgefragt werden. Dies hat mit sich ändernden Rollenbildern, nicht zuletzt der Berufstätigkeit von Vätern und Müttern zu tun. Der Trend wird sich, darüber besteht Einvernehmen, verstärken.
  2. Uns geht es in der Ganztagsschule um ganzheitliche personale Bildung. Es kann also nicht sein, dass bei einem Mehr an Unterricht den Schülerinnen und Schüler einfach in kürzerer Zeit dieselbe Stoffmenge zugemutet wird. Hierin sehen wir eine große Herausforderung aber auch eine große Chance in der Schulentwicklung.
  3. Ganztagsschule bietet die gute Möglichkeit, Schule nicht nur als Lernumfeld sondern auch als Lebensumfeld zu erfahren.
  4. Durch die im Modell zusätzlich bereitgestellte Lernzeit (durchschnittlich 8 Wochenstunden) gibt es gute Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern. In freien Arbeitsphasen sollen die Schülerinnen und Schüler zum eigenverantwortlichen Lernen angeleitet werden. Das Konzept der pädagogischen Schulentwicklung, das zum Schulprogramm des TMG gehört, zielt auf eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten.
  5. In der Ganztagsschule lernen Schülerinnen und Schüler, ihre Zeit besser einzuteilen und ökonomisch zu nutzen. Ganztagsschule bietet die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler zu einem intensiveren Lernen anzuleiten.
  6. Wir haben gute Erfahrungen mit der Ganztagsschule gemacht und wissen, wie man Unterricht, Übungsphasen und Entspannungszeiten sinnvoll über den ganzen Tag verteilt. Eine entsprechende Rhythmisierung des Unterrichtstages wird in der GTS bereits umgesetzt.
  7. In G8GTS gibt es wieder eine dreijährige Oberstufe mit klar getrennter Einführungs- und Qualifikationsphase. Dadurch wird es auch Realschülern wieder besser möglich sein, nach der 10. Klasse zum Gymnasium zu wechseln und Abitur zu machen. Der Abiturtermin im Mai/Juni ermöglicht dann auch wieder die Aufnahme des Studiums zum Wintersemester ohne Zeitverlust.
  8. In der 5. und 6. Klasse ist die Teilnahme am Ganztagsunterricht noch nicht verpflichtend, aber wir empfehlen sie vor dem Hintergrund der guten Erfahrungen, die wir in den letzten drei Jahren damit gemacht haben. Die 30 Unterrichtsstunden in diesen Klassen werden ergänzt durch 12 Stunden zusätzliche Lernzeit (für Projekte, Vertiefungen, Übungen und Hausaufgaben). Hier bieten wir auch die tägliche Sportstunde an.
  9. Zur besonderen unterrichtlichen Aktivität gehört der Unterricht im Fach "Informatische Grundbildung", der, orientiert an den Inhalten des "Europäischen Computerführerscheins" (ECDL) in den 5. und 6. Klassen angeboten wird und als Wahlpflichtfach in der 8. und 9. Klasse fortgeführt werden kann. Verantwortlicher Umgang mit Medien, Sensibilisierung für die Gefahren des Internets, kompetente Nutzung der neuen Medien -- das ist Kennzeichen der unterrichtlichen Arbeit am TMG generell. Wegen der langen Tradition im Bereich Medienbildung und des vorgelegten Konzeptes ist das TMG seit 2007 eine von 10 Pilotschulen, die im Rahmen des Programms "Medienkompetenz macht Schule" eine besondere Förderung durch das Land erhalten.
  10. Mit der Einführung von G8GTS bieten wir eine echte Alternative zu den Nachbargymnasien und bereichern die Schullandschaft der Region.
    Wir rechnen fest damit, dass wir im nächsten Schuljahr drei neue fünfte Klassen bilden können und dass somit aus der Option G8GTS auch Realität wird.

Weitere Information bietet die Schulwebsite als Download an: http://tmg-daun.bildung-rp.de/index.php?id=thema1

Letzte Aktualisierung: 2009-05-11 12:42:32

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Investitionsprogramm

Mit dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) haben Bund und Länder zwischen 2003 und 2009 den Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen mit 4 Milliarden Euro unterstützt.

Erfahren Sie hier mehr über die Hintergründe und Perspektiven.

 
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