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17. JANUAR 2007

Kultusminister Olbertz überbringt Kooperativer Gesamtschule "Wilhelm von Humboldt" und Sekundarschule "Hemingwaystraße" in Halle IZBB-Fördermittel

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz hat der Kooperativen Gesamtschule "Wilhelm von Humboldt" und der Sekundarschule Hemingwaystraße in Halle Zuwendungsbescheide aus dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) des Bundes überreicht.

Die Kooperative Gesamtschule "Wilhelm von Humboldt" Halle erhielt eine Förderung in Höhe von rund 4,24 Millionen Euro. Mit der Fördersumme soll das Schulgebäude vollständig umgebaut und saniert werden. Das Fördervorhaben wird als PPP-Projekt der Stadt Halle gemeinsam mit einem privaten Investor unter Verwendung der IZBB-Mittel umgesetzt. Das pädagogische Konzept sieht vor, den Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwächen zu intensivieren und auch die Neigungen und Begabungen lernstarker Schülerinnen und Schüler durch ein erweitertes Angebot zu fördern. Täglich wird eine Hausaufgabenbetreuung durch pädagogische Mitarbeiter angeboten. Daneben sollen im musischen und künstlerischen Bereich fächerübergreifende Arbeitsgemeinschaften zum Beispiel im Chor, Orchester, Theater und Internet eingerichtet werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in einer intensiven Zusammenarbeit mit den Eltern und der projektbezogenen Arbeit mit Kooperationspartnern. Wert gelegt wird auf eine deutliche Partizipation der Schülerinnen und Schüler am Schulgeschehen. So wird beispielsweise ein Schulclub die Pausenversorgung und Betreuung in Freistunden sowie thematische Angebote am Nachmittag organisieren.

Die Sekundarschule "Hemingwaystraße" erhielt einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 2,9 Millionen Euro. Mit der Fördersumme sollen Schulgebäude und Außenanlagen umgebaut und saniert werden. Das Fördervorhaben wird ebenfalls als PPP-Projekt der Stadt Halle gemeinsam mit einem privaten Investor unter Verwendung der IZBB-Mittel umgesetzt. Die Schule strebt in ihrem pädagogischen Konzept eine Veränderung der Lernkultur durch die Verbindung von fachlichem und sozialem Lernen an und will dem handlungsorientierten Lernen mehr Zeit einräumen. Es sollen alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Interessen und Neigungen stärker gefördert werden. Ein besonderes Gewicht liegt auf den Förderangeboten für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten. Anliegen sind daneben die weitere Öffnung der Schule in das gesellschaftliche Umfeld sowie eine größere Partizipation der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung von Schule und Unterricht. Das schulische Betreuungsangebot wird deutlich ausgeweitet.

 

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