Die Cottbuser Ganztagsschule hatte im vergangenen Jahr den ersten "Cottbuser Toleranzpreis" des Aktionsbündnisses "Cottbuser Aufbruch" erhalten. Sie ist die zweite Schule, für die Bildungsministerin und Sprecherin des "Cottbuser Aufbruchs" Martina Münch nun die Patenschaft übernommen hat. Seit Februar 2011 ist Münch bereits Patin des Niedersorbischen Gymnasiums in Cottbus.
"Schulen sind zentrale Orte für unsere Gesellschaft bei der Auseinandersetzung mit Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gewalt. In diesem Kontext setzt das Schülernetzwerk ,Schulen OHNE Rassismus - Schulen MIT Courage` besondere Akzente", so Münch. Sie fügte hinzu: "Ich freue mich, dass es im Land Brandenburg immer mehr Schulen mit diesem Titel gibt."
Die Idee einer "Schule OHNE Rassismus - Schule MIT Courage" wurde anlässlich des Erstarkens rechtsradikaler Parteien 1988 von Schülerinnen und Schülern sowie Jugendarbeitern in Belgien entwickelt und ist mittlerweile in mehreren europäischen Ländern verbreitet. Allein in Deutschland haben inzwischen mehr als 1.000 Schulen, die von 750.000 Schülerinnen und Schülern besucht werden, diesen Titel erworben und werden dabei bundesweit vom Verein "Aktion Courage e.V." unterstützt. Im Land Brandenburg koordinieren die Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA Brandenburg) das Projekt "Schulen OHNE Rassismus - Schule MIT Courage". Der Titel wird hier seit 1998 vergeben.
Weitere Informationen:
www.raa-brandenburg.de
www.schule-ohne-rassismus.org
www.tolerantes.brandenburg.de
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