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29. OKTOBER 2010

Nordrhein-Westfalen erhöht Förderung für die Offenen Ganztagsschulen

Diese Erhöhung dürfte von den Trägern und vor allem auch den Mitarbeiterinnen in den Angeboten begrüßt werden. Laut des Verbandes Bildung und Erziehung ist dieser überfällig und noch nicht ausreichend, um zu qualitativen Verbesserungen zu gelangen. Die im Rahmen des Nachtragshaushaltes vorgesehen Erhöhung um 14,6 Prozent glichen eigentlich nur die seit dem Jahr 2003 eingetretenen Tarifsteigerungen aus. Es stünden immer noch eine um etwa 25 Prozent notwendige Erhöhung aus, zumal bei der Berechung der Pauschale ein fataler Fehler begangen wurde.

Als Referenzwert für die Bemessung sei anstelle des durchschnittlichen Bruttogehaltes einer Lehrerstelle der Nettobetrag zugrunde gelegt worden. Diese Fehler sei im Rahmen der Beratungen durch das 2003 zuständige Ministerium während der rot-grünen Landesregierung eingeräumt, jedoch bisher nicht korrigiert worden. Da jedoch die Träger für die Mitarbeiterinnen in der Offenen Ganztagsschulen den Arbeitgeberanteil zu tragen haben, sei es nach wie vor unverständlich, wieso dieser Aufwand nicht auch bei der Bemessung der Pauschale berücksichtigt worden sei.

Es sei zu begrüßen, dass die Landesregierung beabsichtigt, 28,7 Millionen zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Für eine nachhaltige Verbesserung der Offenen Ganztagsschule müssten jedoch weitere Anstrengungen erfolgen, damit mehr Mitarbeiterinnen besser vergütet tätig seien und damit verlässlichere Kontaktmöglichkeiten für die Kinder in den Angeboten geschaffen werden könnten.

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