Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider und Hanka Schmitt-Luginger, die Vorsitzende des Bayerischen Landesausschusses für Hauswirtschaft e.V., haben heute in München einen Rahmenvertrag für Ganztagsangebote an den Schulen im Freistaat unterzeichnet.
Mit den Ganztagsangeboten, die der Landesausschuss für Hauswirtschaft anbieten wird, sollen den Schülerinnen und Schülern Alltagskompetenzen vermittelt werden. Konkret sollen Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufen den Umgang mit Geld, Zeit, Lebensmitteln und Ressourcen erlernen, aber auch gesunde Ernährung. Kultusminister Schneider dankte dem Landesausschuss für Hauswirtschaft für die Bereitschaft, die Ganztagsangebote für Schüler um ihren wertvollen Beitrag zu bereichern.
Die Fachfrauen für Hauswirtschaft haben in einem Pilotprojekt an neun bayerischen Hauptschulen und einem Schülerzentrum der Arbeiterwohlfahrt bereits Kurse gegeben, bei denen die Schüler besser Geld und Zeit zu nutzen lernten. Die Kurse wurden von dem Augsburger Pädagogen Prof. Dr. Werner Wiater evaluiert. Die Arbeit wird vom Bayerischen Verbraucherministerium unterstützt.
Die Hauswirtschafterinnen reihen sich mit dem Rahmenvertrag in eine Reihe von Anbietern ein, die an rund 700 offenen Ganztagsschulen an mindestens vier Nachmittagen pro Woche im Anschluss an den regulären Unterricht ein verlässliches Betreuungs- und Erziehungsangebot sicherstellen. Zu den Anbietern von Ganztagsangeboten gehören bereits zum Beispiel Musik- und Sportvereine ebenso wie die Wohlfahrtsverbände, die Landfrauen sowie die christlichen Kirchen.
© www.ganztagsschulen.org
Die Übernahme von Artikeln und Interviews - auch auszugsweise und/oder bei Nennung der Quelle - ist nur nach Zustimmung der Online-Redaktion erlaubt.