Nach dem schlechten Abschneiden Deutschlands bei PISA hatte die Bundesregierung das Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" aufgelegt, um mit vier Milliarden Euro den bundesweiten Aufbau von Ganztagschulen voranzutreiben. "Die neuen offenen Ganztagsgrundschulen in NRW setzen für die Umsetzung des Programms die richtigen Rahmenbedingungen," lobte Bulmahn. Das Investitionsprogramm der Bundesregierung und das Landesprogramm Offene Ganztagsgrundschule in Nordrhein-Westfalen arbeiten Hand in Hand an der Verwirklichung einer gemeinsamen Bildungsreform von Bund und Ländern.
"Ganztagsschulen sind dabei der richtige Weg. Sie bieten mehr Zeit für individuelle Förderung, für mehr Qualität im Unterricht, für kreative Freizeitgestaltung und für familienfreundliche Betreuung", so die Bundesbildungsministerin. Landesministerin Schäfer erklärte: "Wir lassen uns in NRW die Zukunft unserer Kinder etwas kosten. Ziel der Landesregierung ist es, bis zum Jahr 2007 für rund ein Viertel aller Grundschüler einen Platz in der offenen Ganztagsgrundschule anbieten zu können."
Von den vier Milliarden Euro des Investitionsprogramms Zukunft Bildung Betreuung erhält Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2007 insgesamt 914 Millionen Euro und ist damit bei der Bundesförderung Spitzenreiter. Im Jahr 2003 sind bereits rund 9,3 Millionen Euro Bundesmittel in die Förderung von Ganztagsschulen in NRW geflossen. Das Land hat insgesamt bereits Vorhaben in Höhe von 46 Millionen Euro für mehrere hundert Schulen angemeldet. Im kommenden Schuljahr kann mit einem weiteren Anstieg der Anträge gerechnet werden.
