Zwei Drittel der Bürger in der Altersgruppe 20 bis 50 Jahre (68 Prozent) sind der Umfrage nach der Ansicht, dass Kinder an Ganztagsschulen besser individuell gefördert werden als an Halbtagsschulen. Gerade durch das Mehr an Zeit könnten an Ganztagsschulen Schwächen frühzeitiger erkannt und Stärken besser unterstützt werden. 55 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass auch die Förderung der Kreativität verbessert wird, wenn den Kindern und Lehrern mehr Zeit in der Schule zur Verfügung steht. Knapp die Hälfte der Befragten (44 Prozent) glaubt darüber hinaus, dass die Qualität des Unterrichts durch ein Ganztagsschulangebot verbessert wird. Und sogar mehr als drei Viertel (83 Prozent) sind überzeugt, dass diese Schulform hilft, Familie und Beruf besser zu vereinbaren.
"Das Ergebnis der Umfrage gibt uns den notwendigen Rückenwind für die Umsetzung des Programms", so Bulmahn. Eltern wünschten heute für ihre Kinder eine zeitgemäße Schulbildung, die sie optimal auf die Anforderungen der Berufswelt und der Gesellschaft vorbereite und sie als kreative Persönlichkeiten fördere. "Noch mehr als Elternpaare sind Alleinerziehende auf Einrichtungen angewiesen, die sie effizient unterstützen. Ich gehe davon aus, dass sie diese Unterstützung in Zukunft in den neuen Ganztagsschulen erhalten werden", sagte Bulmahn abschließend.
Die repräsentative Umfrage führte Forsa Anfang September im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch. Hierzu wurden 1.012 Personen im Alter von 20 bis 50 Jahren befragt.
