158/2005 BERLIN, 13.07.2005

Haushalt: Über 10 Milliarden Euro für Bildung und Forschung

Bulmahn: "Bundesregierung setzt Priorität bei Investitionen in die Zukunft"
Mit dem Entwurf des Bundeshaushalts 2006 setzt die Bundesregierung ihren Innovationskurs fort. Der Haushalt sieht für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen überproportionalen Zuwachs um 3,2 Prozent auf 8,727 Milliarden Euro (bereinigtes Soll 2005: 8,456 Milliarden Euro) vor. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn sieht darin ein klares Signal für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. "Die Bundesregierung setzt ihre Priorität bei Bildung und Forschung und stärkt den Innovationsstandort Deutschland", sagte sie am Mittwoch in Berlin.


Mit den Mitteln für den Ausbau von Ganztagsschulen und den BAföG-Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau von 470 Millionen Euro steigen die Mittel im Bereich des BMBF auf über 10 Milliarden Euro. Nach Ansicht Bulmahns hat die Bundesregierung seit ihrem Amtsantritt vor sieben Jahren klar Kurs gehalten. Seit 1998 seien die Mittel für Bildung und Forschung um fast 40 Prozent gestiegen. "Wir fördern, was Arbeit schafft und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes erhält." Schwerpunkte für das kommende Jahr seien das Ganztagsschulprogramm, die Exzellenzinitiative und der Pakt für Forschung und Innovation.

Die Bundesregierung stellt bis zum Jahr 2009 für den Aus- und Aufbau von Ganztagsschulen vier Milliarden Euro zur Verfügung. Es ist damit das größte bundesweite Schulprogramm, das es jemals gab. Vor dem Hintergrund der von den Ländern bisher noch nicht abgerufenen Mittel stehen für das Ganztagsschulprogramm über 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Schmuckbild Lehrer vor Tafel

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