Bulmahn und Ahnen: "Reformen greifen - Qualität des Unterrichts wird verbessert"
Über 1.100 Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Schülerinnen und Schüler, Vertreter von Jugendhilfe und außerschulischen Partnern sind zu dem Ganztagsschulkongress nach Berlin gekommen, um über die inhaltliche Gestaltung von Ganztagsschulen und neue Wege im Unterricht zu diskutieren.
"Das Investitionsprogramm Zukunft Bildung und Betreuung ist ein besonders gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern bei der Reform des Bildungssystems", sagte Bundesministerin Bulmahn. Sie wies darauf hin, dass die Länder bereits für über 3.000 Schulen Ausbaubedarf angemeldet hätten.
"Ganztagsschulen sind ein zentraler Ansatzpunkt zur Weiterentwicklung des Bildungssystems. Die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern fordert das gesamte Bildungssystem heraus. Ganztagsschulen bieten die Chance für veränderte Lehr- und Lernformen, eine Verbesserung der Unterrichtsqualität und eine neue Schulkultur", erklärte KMK-Präsidentin Ahnen.
Entscheidend für den Erfolg von Ganztagsschulen sind die Ideen der Beteiligten vor Ort über die konkrete Gestaltung ganztägiger Konzepte. Deshalb haben Bund und Länder die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung damit beauftragt, den Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen auch inhaltlich zu unterstützen. Vorgesehen ist die Einrichtung regionaler Serviceagenturen in den einzelnen Ländern. Die Angebote des Begleitprogramms umfassen darüber hinaus Beratung, eine Datenbank mit guten Beispielen aus der Praxis, Werkstätten und Expertenpools.
