28. DEZEMBER 2004
Zu Hause fühlen auf den Leuchttürmen
2004 war das Jahr der Ganztagsschule: In ganz Deutschland wandelten sich Schulen aller Arten um, diskutierten Pädagogen, Schüler, Lehrer, Politiker und außerschulische Partner über den richtigen Weg zu einer besseren Bildung via Ganztag. Mehr als 3.000 zusätzliche Ganztagsangebote gibt es am Jahresende, und ein Ende des Gründungsbooms ist nicht absehbar. Dieser Jahresrückblick gibt in kurzen Schlaglichtern wieder, welche Ereignisse und Äußerungen die Entwicklung mitgeprägt haben.
Leuchttürme im Januar:
Das Jahr beginnt sportlich. Am 19. Januar eröffnet Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn in Leipzig das "Europäische Jahr der Erziehung durch Sport". Das Motto: "Beweg dich für deine Zukunft". Die Ganztagsschule spielt hier eine große Rolle. "In Ganztagsschulen gibt es größere Chancen zu individueller Förderung, und Sportunterricht ist dabei keine Nebensache. Der Sport lehrt besser als jede Theorie, Verantwortung zu übernehmen. Gute Schulen stehen mitten im Leben und haben starke Partner – wie die Sportvereine", erklärt die Ministerin.
Doch nicht nur Sportvereinen öffnet sich in Ganztagsschulen die Tür, die Arbeit mit Neuen Medien und Multimedia wird ebenso durch die zusätzliche Zeit und andere Lern- und Lehrformen erleichtert. Bernd Woidtke vom Europa-Gymnasium in Kerpen berichtet im Interview: "Gruppenarbeit an der Ganztagsschule ist sinnvoll, denn die Schüler bringen unterschiedliche Fähigkeiten mit. Der Eine ist mehr intellektuell-inhaltlich orientiert, der Andere kennt sich besser mit der praktischen Handhabe des Mediums aus, kann HTML-Programmierung machen oder eine Website erstellen. Und diese Ressourcen kann man am besten in Gruppenarbeit nutzen."
Auch außerschulische Partner wie Käpt'n Browsers MMC, ein Projekt des Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsvereins in Berlin, helfen, Ganztagsschülerinnen und -schüler mit Multimedia in Kontakt zu bringen. "Die Schüler arbeiten selbstständig, entsprechend ihrem eigenen Lerntempo, allenfalls kann ich hier und da einen Schubs geben", sagt Katrin Jüdes, Englischlehrerin und stellvertretende Ganztagsschulleiterin, die bei unserem Besuch in der Einrichtung am Brandenburger Tor mit einer Schülergruppe zu Gast ist.
In unserem Interview mit Jeanne Rubner äußert die Journalistin die Hoffnung, dass "überall gute Ganztagsschulprojekte beginnen und man viel darüber erfährt. Sie sollten sozusagen Leuchttürme sein."
Bildungsreise im Februar:
Auch auf der
Bildungsmesse Didacta, die vom 9. – 13. Februar in Köln stattfindet, sind Ganztagsschulen ein Thema. Zwar noch nicht so ausführlich, wie dies für die Didacta 2005 angekündigt wird ("Die Vor- und Nachteile der Ganztagsschule werden durchleuchtet"), aber in vielen Foren und Vorträgen werden sie angesprochen. Es herrscht Konsens, dass Ganztagsschulen eine notwendige Bereicherung der Bildungslandschaft sind. Für die Bundesregierung sieht Ministerialdirigent Hans Konrad Koch, Leiter der Abteilung Bildungsreform im Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Ganztagsschule als einen "Beitrag, den wir brauchen, um unser Bildungssystem wieder an die Spitze zu bringen." Wir müssen den verheerenden Zusammenhang zwischen Bildung und sozialer Herkunft brechen. Diese Bildungsreform gelingt nur, wenn wir von einem auslesenden zu einem fördernden System kommen." Aber noch steckt vieles in den Anfängen: "Die Ganztagsschulen müssen erst noch beweisen, was sie können", meint zum Beispiel Dr. Klaus Strätz vom Sozialpädagogischen Institut NRW.
Edelgard Bulmahn schaut sich vor Ort an, was die Schulen können. Am 5. und 6. Februar reist sie nach Bonn, Rommerskirchen und Remagen, um die Entwicklung in
Nordrhein-Westfalen und
Rheinland-Pfalz zu begutachten. Die Ganztagsschulen dort bieten ein differenziertes Angebot von Computer-AG über die Bauchtanzgruppe bis zur Chemie-AG. In der Bonner Grundschule Om Berg gibt es zudem für jedes Kind einen individuellen Förderplan. Die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann erzählt, dass die Abstimmung mit den Füßen eindeutig zu Gunsten der neuen Ganztagsangebote ausfalle. Die Bundesbildungsministerin ist überzeugt, hier die Schulform der Zukunft zu sehen: "In 20 bis 30 Jahren werden wir das Ganztagsschulsystem überall haben."
Lebensort im März:
"Wo gibt es sonst so etwas, dass die Kinder selbst in den Ferien gerne in die Schule gehen?", fragt Bärbel Schiebold. Die Schulleiterin der Staatlichen Grundschule Rudolstadt-West ist überzeugt, dass die Ganztagsschule die Kinder "selbstbewusster macht. Wir haben hier keine Anpasser oder Duckmäuser, sondern unsere Kinder fordern uns heraus." Und der Lernerfolg? "Wir haben keine negativen Rückmeldungen von den weiterführenden Schulen erhalten. Im Gegenteil haben unsere Schülerinnen und Schüler bei einer Rechtschreibanalyse der Universität Jena sehr gut abgeschnitten", betont die Schulleiterin in unserem
Thüringen-Portrait. Das Referat Bildungsplanung, Schulentwicklung und Schulorganisation in Erfurt konzipiert einen Schulversuch an 26 Standorten in Thüringen.
Der Journalist Reinhard Kahl äußert sich im Interview zustimmend zur Ganztagsschule: "Wenn es aber darum geht, aus der Schule zugleich einen Lebensort zu machen, dann ist es klar, dass eine solche Schule nicht um 13 Uhr aufhören kann." Auch Namensvetterin
Heike Kahl von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung spricht von der Schule als "Lebensort": "Die Schule muss demokratische Alltagskultur pflegen, Kenntnisse und Wissen vermitteln, aber auch ein solidarisches, gemeinsames Leben ermöglichen, das unter Umständen nicht mehr durch die Familie gewährleistet werden kann. In diesem Zusammenhang des Förderns und des Forderns spielt die Ganztagsschule meiner Meinung nach eine wichtige Rolle."
In Großstädten wie Köln zeigen sich besonders schonungslos die Folgen von in der Erziehung überforderten Eltern: Kinder und Jugendliche verwahrlosen sozial und schwänzen die Schule. Der
Jugendhilfe als Partner von Ganztagsschulen kommt hier eine wichtige Aufgabe zu, wie der Bericht über IN VIA, einem Fachverband der Caritas, zeigt. Am Nachmittag bieten die Sozialpädagogen von Angebote wie Werken, Spielen, Basteln, Theaterprojekte, über Bewegungs- und Entspannungsübungen bis hin zu Hausaufgabenhilfe und Berufsvorbereitung an. Darüber hinaus unterstützen die Fachpädagogen die Schülerinnen und Schüler durch Beratung, Krisenintervention oder sozialpädagogische Gruppenarbeit und leisten Hilfe in Krisensituationen und bei der Bewältigung von persönlichen Problemen.
Zu Hause Fühlen im April:
In diesem Monat steht der Osten im Mittelpunkt. Der Ganztagsschulverband Brandenburg veranstaltet seine 1. Jahrestagung in Finsterwalde und begrüßt 60 Interessierte. Als Vertreter der Landesregierung berichtet Ulrich Rosenau, Referent im Ministerium für Bildung, Jugend und Schule, es gebe ein großes Interesse bei Eltern und Schülern, dass ihre Schule Ganztagsschule werde. "Die Erfahrungen aus anderen Ganztagsschulen spornen dazu an." Jede vierte Schule im Primarbereich und jede dritte Schule im Sekundarbereich sollen Ganztagsschulen werden. Doch auch hier taucht ein Thema auf, das sich wie ein roter Faden durch das Jahr ziehen wird: Die durch die einbrechenden Schülerzahlen bedingten Schulschließungen besonders in den Neuen Ländern. "Erst pumpt man Millionen in unsere Schule, um sie dann dichtzumachen", schimpft die Schulleiterin einer Gesamtschule.
Am 24. April heißt es in Güstrow "Gebundene Ganztagsschule – ein zukunftsträchtiges Schulmodell". Auf der Tagung des Kultusministeriums soll auch ein Fazit zum Ganztagsschulausbau in Mecklenburg-Vorpommern gezogen werden. Bereits 114 Ganztagsschulen gibt es zu diesem Zeitpunkt in dem dünn besiedelten Land. Auch die Teilnehmerzahl der Tagung verdeutlicht das hohe Interesse an Ganztagsschulen: Rund 350 Interessierte sind in die Fachhochschule gekommen. Eine Schule, die als Vorbild im Mittelpunkt des Interesses steht, ist die Integrierte Gesamtschule Grünthal aus Stralsund. "Wer eine Ganztagsschule machen will, muss als erstes über Rhythmisierung nachdenken - nicht nur bezogen auf die Zeitstruktur, sondern auch auf die Inhalte", erklärt deren Schulleiterin Christine Kieschnick. Mit der Auflösung des 45-Minuten-Taktes an der IGS Grünthal können fächerübergreifende pädagogische Angebote in mindestens zwei Blöcken pro Tag gemacht werden und Schwerpunktfächer in Deutsch, Mathematik oder Englisch für leistungsstarke oder schwache Schülergruppen gebildet werden. Das Spektrum an ergänzenden Fördermöglichkeiten an der IGS Grünthal kann sich dabei sehen lassen: Zum Beispiel pauken in Mathe-Clubs leistungsstarke Schülerinnen und Schüler auch für regionale Wettbewerbe.
Ein architektonisches Ganztagsglanzlicht setzt das Martin Luther-Gymnasium in Wittenberg. Kein Geringerer als der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser hat 1996 die Umgestaltung der Plattenbauschule entworfen, die sich nicht nur auf die Fassade, sondern auch auf die Innengestaltung erstreckt. Der Umbau der Schule geht weiter, denn jede Klasse kann sich die Räume nach ihren Wünschen neu gestalten. Bei einer Ganztagsschule, in welcher die Schülerinnen und Schüler wesentlich mehr Zeit verbringen, sollte nach Ansicht der Architekturpsychologin Rotraut Walden das Gebäude ein "Zuhausefühlen" ermöglichen. "Das Selbstgestalten der Schulen fördert auch die Verantwortlichkeit für die Umwelt und eine Abnahme des Vandalismus."
Sog im Mai:
Eine Ganztagsschultagung jagt die andere. Gleich drei Tage dauert die
Fachtagung "Ganztagsschule – Ganztagsbildung" vom 12. bis 14. Mai in der Evangelischen Akademie im baden-württembergischen Bad Boll. Genau ein Jahr zuvor ist die Verwaltungsvereinbarung zum Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" durch Bund und Länder unterzeichnet worden. So besteht Anlass, Bilanz zu ziehen und Ausschau zu halten. Eine "attraktive Bereicherung" der Schulen durch Ganztagsangebote erwartet Staatssekretär Wolf-Michael Catenhusen. "Wir setzen große Hoffnungen auf diese Entwicklung. Kein Land kann sich dieser Entwicklung entziehen. Ein Sog ist ausgelöst worden." Die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan ruft die "Zeit der Pädagogen" aus: "Wir haben ein gemeinsames Anliegen. Wir wollen konzeptionelle Impulse zur Stärkung von Bildung, Erziehung und pädagogischen Anstößen geben. Ein bisschen von der Aufbruchstimmung der Reformpädagogik zu Beginn des 20. Jahrhunderts würde uns gut tun." Doris Ahnen, die rheinland-pfälzische Bildungsministerin und KMK-Präsidentin, meint: "Entscheidend ist für mich nicht die Form einer Ganztagsschule, sondern allein ihr pädagogisches Konzept. Es gibt keinen Königsweg, sondern nur ein Bündel von Maßnahmen. Klar ist, dass ein Mehr an Zeit die Chance für einen erweiterten Kompetenzerwerb bietet."
In Fuldatal tagt am 27. und 28. Mai die "Zukunftswerkstatt Ganztagsschule". Hessische Lehrerinnen und Lehrer versuchen in Workshops und Diskussionsrunden, der Idee einer guten Ganztagsschule näher zu kommen. Auf die Sprünge helfen will dabei Reinhard Kahl, der erstmals die fertige, zweistündige Fassung seines Dokumentarfilms "Treibhäuser der Zukunft" vorführt – zur Begeisterung der rund 70 Anwesenden. "Der Film macht Lust auf Veränderung", loben die Pädagogen. Einen Anstoß aus dem Film, den alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als "entscheidenden Schritt" ansehen, ist das jahrgangsübergreifende Lernen. Viele wollen versuchen, es zu initiieren, wenn sie in ihre Schulen zurückgekehrt sind. Und auch hier ist wieder von einem Sog die Rede: "In fünf Jahren sind die meisten Ganztagsgegner in Pension, und bis dahin sind wir von der positiven Sogwirkung des Ganztages überzeugt", ermutigt eine Lehrerin ihre Kolleginnen und Kollegen.
Und wie sehen die Schülerinnen und Schüler die Diskussion um Ganztagsschulen? Im
Interview mit dem Landesschülerbeirat Baden-Württemberg formulieren die Schüler einige Argumente pro Ganztagsschule: "Das 6 x 45 Minuten-Absitzen mit anschließender Flucht aus der Schule kann so nicht weitergehen, es muss über den Unterricht hinaus etwas angeboten werden." Und: "Die Ganztagsschule würde dabei auch gerade Schüler aus ökonomisch benachteiligten Familien die Chance geben, die gleichen Möglichkeiten zu nutzen wie Schüler reicherer Eltern." Aber: "Wenn man den Schülern einfach was vor die Nase setzt, wird das wohl nicht angenommen. Da wäre es wichtig, dass Schüler und Lehrer gemeinsam ein Konzept erarbeiten."
1000. Ganztagsschule im Juni:
Lokaltermin am 28. Juni:
Edelgard Bulmahn besucht die Gemeinschaftsgrundschule Vennbruchstraße in Duisburg. Diese ist die 1.000 Schule, die mit Mitteln des Bundesinvestitionsprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" gefördert worden ist. In diesem Fall hat die Gemeinschaftsgrundschule circa 7.500 Euro aus dem IZBB-Topf für Baumaßnahmen erhalten. Damit wurden der Mensabereich und der Bewegungsraum ausgebaut. In Einrichtung und Ausstattung sind 38.000 Euro investiert worden: Küchengroßgeräte, ergänzende Ausstattungsgegenstände, eine Musikanlage, Werkzeugsätze, Spiele, Sportkleingeräte und Bastelmaterialen. Die Bundesbildungsministerin lobt das IZBB-Programm als "Erfolgsgeschichte", als Anstoß zum "Aufbruch in die Bildungsreform". Nach dem Rundgang durch die Schule sie: "Ich habe schon in einigen Ganztagsschulen erlebt, dass die Schülerinnen und Schüler beginnen, ihre Schule ganz anders wahrzunehmen, dass eine positive Stimmung herrscht und die Kinder Freude am Lernen bekommen."
Die Jugendhilfe ist an Orten wie Duisburg-Vierlinden mit hoher Arbeitslosigkeit, hohem Migrantenanteil und wenig Freizeitmöglichkeiten ein wichtiger Partner für Kinder und Jugendliche – und immer mehr auch für Ganztagsschulen.
Dies zeigt sich auf dem Jugendhilfetag, der vom 2. bis 4. Juni in Osnabrück stattfindet. Dort konstatiert Bundesfamilienministerin Renate Schmidt: "Wir brauchen Ganztagsschulen. Ich begrüße es ausdrücklich, dass Bund und Länder jetzt gemeinsam einen Bildungsbericht erstellen werden und sich auf einen umfassenden Bildungsbegriff verständigt haben. Denn Kinder und Jugendliche sollen 'leben lernen' - wie es das Motto des Jugendhilfetags sagt. 'Lebenskompetenz' - so heißt das zentrale Lernziel."
Wie ein roter Faden zieht sich die Forderung nach einer
"Kooperation auf Augenhöhe" zwischen Schule und Jugendhilfe durch die Kongressbeiträge. Den Trend zur Kooperation begründet Klaus Schäfer vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule, Jugend und Kinder: "Die Schulen merken, dass sie am Ende ihrer Kräfte und mit der Erziehung überfordert sind. Und auch die Schulministerien merken langsam, dass Lernen nicht nur etwas mit Schule zu tun hat. Durch die Ganztagsschulen werden wir auch eine andere Jugendhilfe bekommen: Sie wird endlich nicht mehr nur als Reparatur-, sondern auch als Bildungsinstanz wahrgenommen werden."
Das Jahr geht weiter mit Sport: Die Fußball-Europameisterschaft in Portugal und die Olympischen Spiele in Griechenland mit dem jeweils schwachen Abschneiden der deutschen Mannschaften lassen auch die Fragen nach dem
Zustand des Sportunterrichts an den Schulen wieder lauter werden. "Breitensport ist wichtig, das zeigt sich besonders bei Schülerinnen und Schülern, die nur viel Zeit vor dem Computer verbringen und sich zu wenig bewegen. Wenn man über die Vereine vernünftige Sportangebote an den Schulen macht, kriegt man die weg vom Fernseher", zeigt sich Hans-Joachim Schmidt, Schulleiter an der Gerhart-Hauptmann-Schule im niedersächsischen Northeim, in der Debatte überzeugt. "In Ganztagsschulen kann man etwas wunderbar verzahnen", findet Andreas Lindemeier vom Landessportbund Niedersachsen, "nämlich das Interesse der Vereine, Jugendliche für den Sport zu werben, und das Interesse der Schulen, Sport in ihren Ganztagsangeboten breiten Raum zu geben."
Lesen Sie hier den 2. Teil unseres Jahresrückblicks!
Autor: Ralf Augsburg
Datum: 28.12.2004
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