BMBF- Ideenwettbewerb
Die Gewinner stehen fest!
Der Ideenwettbewerb "Zeit für mehr - so stellen wir uns unsere Schule vor!" ist mit der Ermittlung der Preisträger erfolgreich beendet worden. Am 5. Mai 2004 entschied eine fachkundige Jury in Berlin über die eingereichten Wettbewerbsbeiträge.
20 siegreiche Schulen wurden mit einem Preisgeld von je 1.000 Euro ausgezeichnet. Den ersten Platz, eine Reise nach Berlin, gewann die 7. Klasse der Friedrich-Ebert-Volksschule aus Augsburg.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte im Herbst 2003 zu einem Ideenwettbewerb rund um das Thema Ganztagsschule eingeladen. Der Wettbewerb forderte Schülerinnen und Schüler sowie Projektgruppen dazu auf, sich kreativ mit dem Gedanken "Schule den ganzen Tag" auseinanderzusetzen. Gefragt waren Ideen für Kurse, AGs, Projekte oder Sportangebote sowie neue Fächer oder Arbeitsgruppen. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt.
Die Jury bei der Entscheidungsfindung
Die eingereichten Beiträge aus ganz Deutschland zeigten ein beeindruckend vielfältiges Spektrum. Die Jury begutachtete bunt bemalte Poster, gebastelte Schulmodelle, Webseiten, Hörspiele, Fotoromane, Konzepte und Videofilme. Das Alter der Teilnehmer reichte von sechs bis 20 Jahre. Für die Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der Kultusministerien der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz, des Bundesbildungsministeriums, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie des Bundesarbeitskreises "Schüler gestalten Schule" und einer Berliner Ganztagsschule war es keine einfache Aufgabe, eine Entscheidung zu treffen. Bewertet wurden die Beiträge nach Kriterien wie Originalität, Berücksichtigung der Aufgabenstellung, Vielseitigkeit und Schlüssigkeit des Gesamtkonzepts, erkennbare Partizipation der Schülerinnen und Schüler, visionäres Potential und Einbindung außerschulischer Träger.
Den ersten Platz belegte die Friedrich-Ebert-Volksschule mit einer fantasievollen Powerpoint-Präsentation, die unter dem Motto "Zeit für mehr" in Bild, Text und in kleinen Filmen Visionen ihrer Traumschule präsentierte. Liebevoll bastelten, bemalten und filmten die Schülerinnen und Schüler ihr Traumschulmodell. Neben einem Schulstrand, Vorschlägen für Sportveranstaltungen mit Vereinen und einem antik anmutenden Freilichttheater wurde auch ein Schulzoo in das Konzept aufgenommen. Die Schülerinnen und Schüler zu ihrer Traumschule: "Es wäre wie in Finnland, wo man viel lernt, aber keine Noten kriegt und nicht sitzen bleibt".
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