Struktur- und Organisationsmerkmale
Pädagogische Gestaltungsformen
Landkreis Gotha
534 Schüler/innen
In 4 Schulgebäuden werden die Schüler/innen in den Bildungsgängen Lernförderung Klasse drei bis neun, Grundschule Klasse eins bis vier mit Schuleingangsphase und Regelschule Klasse fünf bis zehn und eine schulvorbereitende Einrichtung unterrichtet. Das Klassenraumprinzip wird im Bildungsgang Lernförderung und Grundschule angeboten. Es stehen zur Verfügung: Klassenräume, Fachkabinette, drei Turnhallen, Räume für Fördermaßnahmen und Förderunterricht sowie Therapieräume.
Ein Hauptziel der Schule ist es, jede/n Schüler/in entsprechend seines Entwicklungsstandes zu fördern und in jedem Fall einen Schulabschluss anzustreben. Die berufliche Eingliederung der Schüler/innen nimmt dabei einen wesentlichen Stellenwert der Arbeit ein. Das Förderzentrum entwickelt sich zum Beratungszentrum. Ein Antrag für die Schuljugendsozialarbeit ist vorgesehen.
Die Schule hat ein Förderkonzept für jede/n Schüler/in in seinem entsprechend zugeordneten Bildungsgang. Ausgehend vom sonderpädagogischen Gutachten wird für jedes Kind ein Förderplan erstellt, der im Unterricht nach Stundentafel, im Förderunterricht und in Fördermaßnahmen oberste Priorität hat. Die Schule ist eine Durchgangsschule für Schüler/innen aus dem Grund- und Regelschulbereich, die die Rückschulung in Grund- und Regelschulen der Region am Ende jedes Schuljahres möglich macht.
Der Einsatz von offenen Unterrichtsformen wird in allen Schulteilen angewendet. Der Rhythmisierung des Tagesablaufes wird große Bedeutung beigemessen. Die Projektarbeit nimmt einen wichtigen Platz im gesamten Schuljahr ein. Wochen- und Tagesarbeitspläne werden eingesetzt. Körperbehinderte Schüler erhalten eine Unterrichtsbegleitung durch sonderpädagogische Fachkräfte. Der Umgang mit Medien wird intensiv gefördert.
Die Kompetenzentwicklung sozialen Lernens steht im Mittelpunkt der gesamten pädagogischen Arbeit. Daher werden häufig Klassenfahrten und andere Höhepunkte im Schuljahr initiiert. Auch die Durchführung des Trainings für aufmerksamkeitsgestörte Schüler/innen (ADS) trägt zur Entwicklung des Gemeinschaftsgefühls bei.
Es findet eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben der Region statt. Jährliche Teilnahmen am "Tag der Behinderten", der lokalen Agenda und Ausstellungen in Ämtern und anderen Institutionen sind Beispiele für die Präsenz der Schule in der Öffentlichkeit.
Die Schule bietet den Schülern verschiedene Freizeitangebote in Form von Arbeitsgemeinschaften.
