Kerschensteiner- Hauptschule, Worms

Struktur- und Organisationsmerkmale

Pädagogische Gestaltungsformen

Struktur- und Organisationsmerkmale

Träger

Stadt Worms

Schulgröße

262 Schüler/innen

Zeitkonzept

Der Ganztagsbetrieb besteht in der Organisationsform einer Kombination von gebundenen Ganztagzügen und Halbtagszügen in den Klassenstufen fünf bis acht (Ganztag dreizügig, Halbtagsklassen ein- bis zweizügig). Die Präsenzpflicht für GT-Schüler besteht an vier Tagen von 8.00 bis 16.15 Uhr, freitags bis 13.10 Uhr. Ab Schuljahr 2004/05 gibt es Ganztagsunterricht auch bis Jahrgangsstufe zehn. Wahlweise können Lernende auch das Halbtagsangebot wahrnehmen.

Raumorganisation

  • Die Schule verfügt über zwei komplett ausgestattete Computerräume mit je 12 Multimediarechnern sowie über eine Lernwerkstatt Beruf mit vier Multimediarechnern. Jeder GTS-Klassenraum verfügt über zwei mobile Rechner.
  • Schulverwaltung und Lehrerzimmer haben Internetzugang. In Klassenräumen können jeweils bis zu 25 Rechner (drahtloses Funknetz) in das Netz integriert werden.
  • 22 Klassenräume, 8 Projekträume, 15 Fachräume, je ein Kommunikations- und ein Freizeitraum.

Personalorganisation und Qualifizierung des Personals

  • Eine Sozialpädagogin, zwei Fachkräfte für musisches Werken/Kunst/EDV, Kooperationskräfte für Sport / Gesundheitserziehung / Musik / Wirtschaft / EDV / Kunst / Freizeit / Handwerk.
  • Beim Lehrpersonal erfolgt keine Unterscheidung zwischen GTS- und HTS-Kräften.
  • Die Schule strebt eine umfassende und qualifizierte Lehrerfortbildung an. So nimmt sie am Projekt zur Unterrichtsentwicklung "Klippert-Das neue Haus des Lernens" teil. Gewaltprävention wird als weiterer Fortbildungsschwerpunkt neben der Qualifizierung für Multimedia gesehen. Zudem wird in schulintern das Qualitätsentwicklungsprogramm evaluiert und weiterentwickelt.

Zielprogrammatik

Die Schule legt mit dem Ganztag den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf Wissens- und Methodenvermittlung, erzieht hierbei die Lernenden zu selbstständigen und eigenverantwortlichem Arbeiten. So wird in offenen Klassenzimmern kooperatives Lernen verfolgt, bei welchem die moderne Informationstechnologie als ständige Hilfe zur Verfügung steht. Hier wird auch das sozial aufgeteilte Lernen praktiziert, d.h. Schülern wird die Rolle des Lenkenden im Lernprozess übertragen. Die Lehr- und Lernkultur der Schule soll sich am Kind orientieren. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Interessen, der Hinzugewinn anwendungsbezogenen Wissens, die Entfaltung von Handlungskompetenz und die Möglichkeit sozialer Erfahrungen. Überfachliches Lernen und fachliche Kompetenzvermittlung haben ihren herausragenden Platz. Der Umgang mit Technik, Medien und neuen Lernmittel ist diesen Zielen förderlich.

Pädagogische Gestaltungsformen

Förderung und Lernchancen

Die Schule strebt ein offenes System an, das auf Entwicklungsdynamik, auf Sensibilität gegenüber sich ändernden Anforderungen und sich verändernden Kindern und Jugendlichen angelegt ist. Im Zentrum der Bestrebungen steht dabei immer die Heranführung an die Übernahme von Selbstverantwortung. Kennzeichen dafür sind eine Vielfalt und freie Wahl von Betreuungs- und Aktivitätsmöglichkeiten, die sich auch bis in den außerschulischen Bereich erstrecken. Hierbei wird auf die Entwicklung von geschlechtsspezifischen Rollenverständnissen und die Integration behinderter Mitschülerinnen und Mitschüler besonderer Wert gelegt.

Unterricht und Lernkultur

Mediengestütztes Lernen nimmt einen breiten Raum ein. Die Ausgestaltung und Ausformung einer Lernkultur, die Mittelpunkt für die damit verbundenen erzieherischen und sozialen Aufgaben ist, wird als unumgänglich angesehen. Zur Erreichung der Zielprogrammatik sind besonders gestaltete Lernsituationen vonnöten. Diese zielen auf Verknüpfung von Fach- und Methodenkompetenz ab. Individuelle und soziale Erfahrungen, Praxisbezug und Einbeziehung des gesellschaftlichen Umfeldes werden ebenso als wichtig betrachtet. Die Schule verfolgt das Konzept des ganzheitlichen Lernens. Der Unterricht ist gekennzeichnet durch kooperatives Lernen, Gruppenarbeit und Dialogrunden, offene Klassenzimmer und soziale Projektarbeit. Die Einbeziehung von neuen Medien leitet einen Beitrag zur Orientierung an die Erfüllung realer Anforderungen der Arbeitswelt. Durch das Konzept des "Coaching" befinden sich die Schüler nicht zwangsläufig in der Rolle des Lernenden.

Gemeinschaft und soziales Lernen

Vor allem durch das "Coaching" fördert die Schule das soziale Lernen. Hierdurch werden Lerner zu Lehrern und Lehrer zu Lernern. Auch die Integration behinderter Schüler ist ein wichtiger Aspekt. Die Beachtung eines paritätischen Verhältnisses von Jungen und Mädchen in den Lerngruppen ermöglicht das Begreifen von geschlechtsspezifischen Rollenverständnissen.

Partizipation

---keine genauen Angaben---

Öffnung der Schule

  • Kooperation und Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und Institutionen als Teil des ganzheitlichen Erziehungskonzeptes.
  • Zusammenarbeit zwischen Sozialpädagogin und Lehrkräften sowie außerschulischen Organisationen einschließlich den sozialen Diensten.

Freizeit

Da sich an dieser Schule vorwiegend Kinder aus dem innerstädtischen Bereich mit wenig Freizeitangeboten befinden, sollen sie die Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung entsprechend der altersspezifischen und sozialen Bedürfnisse erfahren. Dazu gehören Angebote aus dem musisch-ästhetischen, gesundheitlich-sportlichen, ökologisch-ökonomischen und handwerklich-technischen Bereich sowie aus Multimedia.

 

Junge auf Schulhof

Themenmappe