Struktur- und Organisationsmerkmale
Pädagogische Gestaltungsformen
Stadt Frankfurt a.M.
500 Schüler/innen
Zuzüglich zu den bekannten Fach- und Klassenräumen können folgende Räumlichkeiten für den Ganztagbetrieb genutzt werden:
Speisesaal, zwei Schülercafes, eine Sporthalle samt Schulgelände mit mehreren Freiflächen und Sportflächen, ein umgebauter Bauwagen zur freien Gestaltung für Freiluftspiele sowie ein Schulgarten, Spieleschrank-Ecke sowie eine Schulbibliothek
Die Zielprogrammatik des Ganztagsbetriebs der Schule zeigt die Vorstellung eines Modells von Schule, das in erster Linie pädagogischen Zielsetzungen folgt, sich aber auch gesellschaftlichen Herausforderungen stellen will. Die Schule sieht sich als ein Ort des Lernens, der Wissensvermittlung und der Persönlichkeitsbildung sowie als Lebensraum ihrer Schüler/innen mit sozialem Lernraum. Im Mittelpunkt der pädagogischen Bemühungen steht die Förderung sozialer Kompetenzen durch die Erprobung von Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit, Selbstständigkeit und Mediation. Die Gestaltung des Vormittags und des Nachmittags stehen in einem konzeptionellen Zusammenhang in handlungsorientiertem Lehren und Lernen. Unter Einbeziehung reformpädagogischer Ansätze soll die Ausdehnung des Unterrichtstages eine günstige Lernsituation schaffen.
Durch die Einbeziehung von Unterrichtszeiten in den Nachmittagsbereich soll eine verbesserte Lernsituation geschaffen werden. Durch den Tagesplan können so Schüler/innen direkt von kompetenten Fachlehrer/innen bei aufgaben betreut werden. Der konzeptionelle Zusammenhang von Unterricht und Ganztagsangeboten vertieft und fördert zudem die Kompetenzen der Schüler/innen in verschiedensten Fachgebieten. Dies biete bessere Entfaltungschancen für alle Schüler/innen.
Unterricht und AG- und Betreuungsangebote und das Schulsystem der integrierten Gesamtschule bieten den Schüler/innen eine vielfältige Lernkultur, in der das Erlernen der sozialen Kompetenz neben der Wissensvermittlung einen wesentlichen Bestandteil darstellt.
Neben herkömmlichen Unterrichtsformen werden auch Formen des fächerverbindenden Lernens, Projektarbeit, Lernen außerhalb der Schule, Teamarbeit und der Gebrauch neuer Medien in den Schulalltag aufgenommen.
Das soziale Lernen durchzieht die gesamte Unterrichts - und AG-Planung, so dass besonders in den Jahrgangsstufen 5+6 die Schüler/innen zu Beginn der Sekundarstufe I eine enge Beziehung zu ihren gleichaltrigen Mitschülern aufbauen können, da in diesen Jahrgangsstufen an vier Nachmittagen Ganztagsunterricht obligatorisch ist. Persönlichkeitsbildung wird durch den Ganztagsunterricht gefördert, so dass für eine wachsende Zahl von Einzelkindern deren Mitschüler zu "sozialen Geschwistern" werden können. Zudem runden regelmäßige Sportaktivitäten, Klassenfahrten und Schulveranstaltungen Erfahrungsbereiche zum sozialen Lernen ab.
---keine genauen Angaben---
Durch den rhythmisierten Tagesablauf sind die Freizeitbereiche in den Tag eingebunden. Es gibt eine Angebotspalette, die über den gesamten Tag verteilt ist:
