25. MAI 2010

Servicestelle Ganztagsangebote Sachsen: Kollegiale Beratung an einem großen Tisch

In Sachsen heißt die Serviceagentur Servicestelle, die jedoch im Unterschied zu anderen Bundesländern aus drei Teams besteht: Einem Beratungsteam, einem Serviceteam und einem Evaluationsteam. Die Servicestelle unterstützt Schulen mit Ganztagsangeboten in Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Über vier Jahre und im Zusammenspiel mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport und der Sächsischen Bildungsagentur haben sich Martina Jahn (SMK), Volker Schmidt (DKJS) und ihre Teams durch wertschätzende und viel Austausch ermöglichende Informations- und Beratungsleistungen einen festen Stand in der Bildungslandschaft des Freistaats erarbeitet.

Nah dran und mitten drin: In Sichtweite der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden liegen die Büroräume der Servicestelle Ganztagsangebote in einem Bürogebäude mit schönem Blick auf die Elbe. Im Gegensatz zu den Einrichtungen in den anderen Bundesländern, die im Rahmen des Begleitprogramms "Ideen für mehr! Ganztägig lernen" von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) unter dem Namen Serviceagentur eingerichtet wurden, variieren sowohl der Name als auch Inhalte. Der Grund für diese Abweichung bei der Bezeichnung: In Sachsen heißt die Schulaufsicht Sächsische Bildungsagentur. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport wollte eine Namensähnlichkeit vermeiden. In Sachsen spricht man zudem von Ganztagsangeboten, nicht von Ganztagsschulen. "Dieser Begriff soll die Freiwilligkeit der Angebote für die Schülerinnen und Schüler betonen", erklärt Volker Schmidt von der Servicestelle.

Die Servicestelle wird gemeinsam von der DKJS und vom Referat Europäischer Sozialfonds/Ganztagsangebote des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport getragen. Die Büroräume, in denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicestelle arbeiten, sind vom Freistaat Sachsen gemietet. Drei Teams gehören zur Servicestelle: Das Beratungs-, das Service- und das Evaluationsteam. Letzteres wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Universität Dresden gebildet. Stephan Bloße, Ina Schönberger und Tobias Lehmann evaluieren die Umsetzung der Förderrichtlinie Ganztagsangebote des Freistaats. Das Serviceteam besteht aus vier Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung: Priska Krüger, Marlen Wippler, Florian Mindermann und Volker Schmidt.

Martina Jahn und Thomas Lorenz bilden den Kern des Beratungsteams. Thomas Lorenz bietet einmal in der Woche telefonische Beratung an und besucht darüber hinaus Schulen, die eine Beratung wünschen. Daneben gehören noch fünf Koordinatoren aus der Bewilligungsbehörde der Sächsischen Bildungsagentur jeweils mit einer halben Stelle zum Team.


 
Thomas Lorenz (l.) und Martina Jahn

Kooperation mit der Schulaufsicht

Diese seit Gründung der Servicestelle im Frühjahr 2006 vorhandene Struktur hat sich laut Volker Schmidt vom Serviceteam "bestens bewährt": "Diese Struktur ist hervorragend, denn sie schlägt sich in der Kooperation im Alltag nieder. Es gibt keine Versäulung in der Zuständigkeit, sondern hier findet ein tatsächliches  Zusammenarbeiten statt. So werden zum Beispiel die Beratungszirkel gemeinsam organisiert und mit den Regionalstellen der Sächsischen Bildungsagentur  für Lehrerinnen und Lehrer durchgeführt."

2005 startete Sachsen mit der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Förderung des Ausbaus von Ganztagsangeboten und Fördermitteln in Höhe von 15 Millionen Euro, ab 2006 wurden dafür 30 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung gestellt. Inzwischen bieten rund 1.200 Schulen Ganztagsangebote an - damit ist Sachsen "in der Sättigungsphase", wie Schmidt es formuliert. 80 Prozent der sächsischen Schulen im Bereich der Primarstufe und der Sekundarstufe I bieten laut aktueller Statistik der Kultusministerkonferenz einen Ganztagsbetrieb an. "Dafür, dass es den Schulen absolut freigestellt ist, ob sie ein solches Angebot machen, hat sich dieses Konzept quantitativ erstaunlich gut durchgesetzt."


 
Volker Schmidt (l.) und Priska Krüger

Martina Jahn vom Beratungsteam nennt Gründe für diesen schnellen Anstieg der Ganztagsangebote: "Jede Schule erarbeitet in Sachsen ihr eigenes Schulentwicklungskonzept. Die Fördermittel eröffnen ihnen dabei Gestaltungsmöglichkeiten, die sonst nicht zu realisieren wären. Immer mehr Schulen erkennen dieses Potenzial, sodass die Anträge auf Förderung eines Ganztagsangebotes nicht abreißen."

Schulen gehen ihr eigenes Tempo

Die Richtlinie legt Schwerpunkte auf die Aspekte "Fördern und Fordern"  der Schülerinnen und Schüler und auf die "Rhythmisierung" des Schulalltags. Bei Nachweisen von diesbezüglichen Konzepten in ihrem Schulprogramm können die Schulen sich den größten Anteil aus dem Förderprogramm sichern.

Dies hat Auswirkungen auf die Organisation dieser Schulen. "Während zu Beginn der Ausbauphase viele Schulen auf ein offenes Modell setzten, wagen sich viele Schulen jetzt auch an teilgebundene Modelle", erläutert Volker Schmidt. Vollgebundene Schulen seien dagegen selten. "Der Charme dieses Vorgehens ist die Entwicklungsmöglichkeit für jede Schule nach ihrem eigenen Tempo. Statt über Nacht ein teil- oder vollgebundenes Modell zu verordnen, ohne zu wissen, ob das mit dem vorhandenen Personal und den Strukturen überhaupt umzusetzen ist, haben die Schulen die Chance, sich überschaubar und auch mit Beratung zu entwickeln."

Und diese Beratung wird gewünscht - massiv und sofort vom Zeitpunkt der Einrichtung der Servicestelle an. "Relativ schnell wurde uns klar, wie riesig der Beratungsbedarf war", erinnert sich Schmidt, der "Veteran" im Team der Servicestelle. "Das Telefon stand nicht still, und sämtliche Beratungsangebote, die wir für Ganztagsschulen im Aufbau gemacht haben, wie zum Beispiel zu Themen der Rhythmisierung, des Mittagessens, der Öffnung der Schule, der Art der Angebote und der Verzahnung von Vor- und Nachmittag, wurden enorm nachgefragt."

Beratungen und Veranstaltungen 2009

Zum Glück habe man der Nachfrage einigermaßen Rechung tragen können, da aus ESF, - Bundes- und Landesmitteln nach zwei Jahren die Personalausstattung auf den heutigen Stand gebracht worden sei. "Dafür sind wir sehr dankbar", meint Schmidt, auch wenn es mit dieser für die Beratung von 1.200 Schulen immer noch dünnen Personaldecke bis zum heutigen Tage noch mehr als ausreichend zu tun gebe. "Egal, was wir anbieten - ob ein Beratungszirkel mit 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern oder eine große Fachveranstaltung - sind wir dreifach überbucht. Mehr können wir aber derzeit nicht leisten."

Im Jahr 2009 wurden fast alle Schulen mit Ganztagsangeboten bei der Antragsstellung beraten und verschiedenste Veranstaltungen mit über 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt. Die Nachfrage sei sicherlich auch deshalb so groß, weil man sehr teilnehmerorientiert plane: "Nach jeder Veranstaltung können die Leute Wünsche für Themen zukünftiger Workshops und Tagungen äußern. Wenn man über das Jahr rund 1.000 Personen befragt, erhält man schon ein klares Bild, welche Themen nachgefragt sind", berichtet Volker Schmidt.

Der mit 2006 vergleichsweise späte Start der Servicestelle im Bundesprogramm "Ideen für mehr! Ganztägig lernen" hatte für die Dresdener einen Vorteil: Sie konnten sich an dem thematischen und organisatorischen Fundus und den Erfahrungen der Serviceagenturen in anderen Bundesländern orientieren. "Das ist das klare Plus eines solchen bundesweiten Programms", erklärt Schmidt. "Wir haben lernen können und mussten nicht von selbst auf alles kommen." Daneben lagen aber auch lokale Themen wie das Verhältnis von Grundschule und Hort von Beginn an klar auf der Hand.

Arbeit am Detail, Fokus auf die Qualität

Über die Jahre haben sich die Inhalte der Beratungsangebote der Servicestelle naturgemäß ein wenig verändert. Am Anfang organisierte das Team hauptsächlich Informationsveranstaltungen über die sächsische Förderrichtlinie und die Möglichkeiten der Antragstellung für Schulen. Oder man fragte: "Ganztagsschule - was ist das eigentlich?" Heute differenzieren sich die Themen aus, und die Veranstaltungen gehen mehr in die Tiefe. "Die Information ist durch", bringt es Volker Schmidt auf den Punkt. "Jetzt stehen Schul- und Unterrichtsentwicklung im Vordergrund."

Von Fall zu Fall biete man auch Einzelschulberatung an. Viele Anfragen gehen telefonisch ein, und in einzelnen Fällen besuchen Martina Jahn und Thomas Lorenz dann auch Schulen vor Ort. Bei Beratungen vor Ort wird laut Martina Jahn der kontinuierliche Beratungsbedarf von Schulen deutlich: "Schulen wünschen sich eine feste Begleitung, aber wir können das natürlich nur schwer realisieren." Schulbesuche seien eminent wichtig, denn so könne man feststellen, "wie Schulen ticken, was dort passiert, wo der Schuh drückt und wir Unterstützung anbieten können". Die Arbeit am Detail werde in den kommenden Jahren wichtiger werden - und damit auch der Blick auf Qualität der Ganztagsangebote.

Es gibt kleinere Formate wie die mit den fünf Regionalstellen der Sächsischen Bildungsagentur gemeinsam veranstalteten Beratungszirkel: "Hier können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu bestimmten Themen wie, Fördern und Fordern' oder ,Schülermotivation' Fragen stellen", erläutert Marlen Wippler. Schon bei der Anmeldung könnten sie ihren Bedarf formulieren, damit sich die Servicestellen-Mitarbeiter und die Koordinatoren der Bildungsagentur vorbereiten können. In einer Arbeitsphase vertiefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Themen nochmals und stellen hier den Zusammenhang zu ihrem jeweiligen Schulkonzept her. In einer abschließenden Fragerunde besteht die Möglichkeit, weitere Themen zu klären.

Austausch schärft den Blick

Ein mittleres Format mit 150 bis 300 Personen sind die themenspezifischen Veranstaltungen, die sich um "Schulfördervereine", die "Zusammenarbeit von Grundschule und Hort" oder "Methoden im Ganztag", Projektmanagement und Unterrichtsentwicklung drehen. Eine gewisse Tradition hat bereits die Tagung "Bildungslandschaften", die jährlich in Meißen in Kooperation mit der Evangelischen Akademie stattfindet. Größere Formate mit rund 800 Teilnehmenden waren eine Tagung "Öffnung von Schule" in Leipzig oder der einmal jährlich in Dresden stattfindende Sächsische Ganztagsschulkongress.


 
Thomas Mindermann (l.) und Marlen Wippler

"Wir achten auch bei unseren größeren Veranstaltungen darauf, dass in einer lockeren Atmosphäre die Möglichkeit zum Austausch besteht", ergänzt Marlen Wippler. Dies sei zum Beispiel der Grund für die zweistündige Mittagspause auf den Sächsischen Ganztagsschulkongressen: Der informelle Austausch bringe den Teilnehmenden stets einen hohen Gewinn. Martina Jahn ergänzt: "Beispielsweise tut es manchen Teilnehmern in den Beratungszirkeln gut zu sehen, dass es auch andere gibt, die mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben und sie nicht alleine dastehen. Der Austausch schärft den Blick für die Probleme und Bedürfnisse des jeweils anderen. So findet eine kollegiale Beratung untereinander statt. Man sitzt wortwörtlich an einem großen Tisch."

Unabhängig von der Veranstaltungsform versucht das Servicestellenteam, immer einen anerkennenden Rahmen zu schaffen. "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schätzen es an unseren Terminen, dass sie die Möglichkeit erhalten, zu Wort zu kommen, aber auch bei uns immer gut mit Essen und Getränken versorgt zu werden. All das ist für eine gute Arbeitsatmosphäre wichtig", meint Florian Mindermann vom Serviceteam.

Hospitationen und Netzwerke

Eine konstant hohe Nachfrage haben seit Jahren die Schulhospitationen. Die Servicestelle plant jährlich vier Hospitationen für jeweils eine der Schularten - 2010 auch erstmals für Förderschulen. Bei den Schulbesuchen steht noch vor den Unterrichtshospitationen der Austausch zwischen der Gastgeberschule und den Gästen im Vordergrund. Vorab können Fragen gestellt werden, sodass die Servicestelle mit der Gastgeberschule einen an den Bedürfnissen der Gastschulen orientierten "Fahrplan" für den Tag erarbeiten kann.

Die Erkenntnis, dass die Schulen Austausch untereinander wünschen und brauchen, hat darüber hinaus zu einem neuen Format geführt: 2007 gründete die Servicestelle ein Netzwerk mit 14 Mittelschulen und Gymnasien aus ganz Sachsen, die zusammen mit Wissenschaftlern des Instituts für Schulentwicklung (IFS) Dortmund sämtliche Themen der Schulentwicklung bearbeiteten. 2009 lief dieses Modellprojekt aus. "Eigentlich schade", fand nicht nur Maren Wippler. "Deshalb haben wir in diesem Jahr regionale Netzwerke ausgeschrieben, für die sich 17 Schulen mit Ganztagsangeboten aus dem ganzen Land beworben haben."

Das Netzwerk wird verschiedene Fortbildungsformate anbieten: Gegenseitige Schulbesuche und Netzwerktreffen mit fachlichen Inputs sind geplant. Neu ist dabei, dass die teilnehmenden Schulen mit Ganztagsangeboten Anrechnungsstunden erhalten - das Kultusministerium ist von der Idee so überzeugt, dass es erstmals solche Stunden genehmigt hat. "Das erleichtert den Transfer des im Netzwerk gewonnenen Wissens in die eigenen Schulen", erläutert Marlen Wippler.

Lernen voneinander

Die Schulen aus dem ersten Modellnetzwerk treffen sich nach Auslaufen des Projekts eigenständig weiter. "Wir sind froh, dass es auch ohne uns läuft", so Volker Schmidt. "Allerdings stehen wir als Ansprechpartner, beispielsweise um Referenten zu organisieren, weiter zur Verfügung." Das Lernen voneinander sei eine "unglaublich effiziente und nutzbringende Art des Lernens", wobei die Vorbildfunktion guter Schulleiter und Lehrer nicht zu unterschätzen sei. "Für die Arbeit der Servicestelle ist es wichtig, diese ,Zugpferde' auch einzubinden", konstatiert Marlen Wippler.

Ganz aktuell beteiligt sich die Servicestelle am Programm "Labor Lernkultur", einer länderübergreifenden Offensive zur Qualitätsentwicklung im Unterricht. Hier haben sich Beraterinnen und Berater der Serviceagenturen sowie Lehrerinnen und Lehrer zusammengeschlossen. Ganztagsschulen werden eingeladen, Konzeptionen zur individuellen Förderung zu entwickeln und umzusetzen. Für Sachsen nimmt die 128. Mittelschule Dresden teil, deren Schulleiter Thomas Lorenz auch gleichzeitig im Beratungsteam der Servicestelle wirkt. Die Schule liegt in einem Stadtteil, in dem Volker Schmidt zufolge der Saturn Markt das "soziokulturelle Zentrum" darstellt.

Die 128. Mittelschule nimmt am "Labor Lernkultur" teil, weil "viele Kolleginnen und Kollegen ihre Schule verändern wollen", wie es Florian Mindermann beschreibt, der zusammen mit Martina Jahn diese Schule beraten hat. Das Ziel der Schule ist die Stärkung der Freiarbeit. Dazu hat man Zielvereinbarungen formuliert, die man bis zum Sommer 2010 erfüllen möchte, so den Aufbau von offenen Unterrichtsformen, die Entwicklung von Sozial- und Methodenkompetenz, eine verstärkte Berufsorientierung, individualisiertes Lernen und ein verbessertes Schüler-Lehrer-Verhältnis. Die Schule steht dabei im Austausch mit der Sekundarschule Wanzleben, die für Sachsen-Anhalt an dem Programm teilnimmt.

Leuchtturm bei Ringvorlesungen

Auch in der Ausbildung mischt die Servicestelle mit: Zwei Ringvorlesungen sind im Wintersemester 2008/2009 an der Technischen Universität Dresden für Lehramtsstudierende und im Wintersemester 2009/2010 an der Evangelischen Hochschule für soziale Arbeit in Dresden mit großem Erfolg gelaufen. Die Servicestelle organisierte die Referentinnen und Referenten. "Es gab keinen, der nicht mitmachen wollte", zeigten sich laut Volker Schmidt alle angesprochenen Wissenschaftler und Praktiker aus ganz Deutschland von einer Idee angetan, "mit der wir auch mal ein bisschen Leuchtturm gespielt haben". Das Ringvorlesungskonzept haben inzwischen auch die Serviceagenturen in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen übernommen. Die Nachfrage der Studentinnen und Studenten ist den Hochschulen zufolge riesengroß, und beide Hochschulen haben ihr Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit der Servicestelle bekundet. Darüber hinaus wird an der Universität Leipzig eine weitere Ringvorlesung starten.

"Wir sind nun in der Phase der Verstetigung", resümiert Volker Schmidt für die Ganztagsschulentwicklung in Sachsen insgesamt wie auch für die Arbeit der Servicestelle: "Wir werden nichts neu erfinden, sondern unsere Angebote kontinuierlich und verlässlich unterfüttern. Besonders müssen wir uns fragen, wie wir den riesigen Beratungsbedarf besser decken können. Welche Partner können wir dazu einbinden?" Denn es entwickelte sich auf einigen Veranstaltungen ein "ernstes Problem", weil zu viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer anwesend waren, wie sich Florian Mindermann erinnert.

Alles in allem überwiegt in der Servicestelle der Stolz, dass man dank der gemeinsamen Anstrengung dazu beigetragen hat, die Schulen mit Ganztagsangeboten in Sachsen zu etablieren und von den Schulen als ein Unterstützungsinstrument so positiv wahrgenommen wird.

 

Autor/in: Ralf Augsburg
Datum: 25.05.2010
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